Bereits am 26. Juli 2025 hatte Jan Specht, AUF Gelsenkirchen, Akteneinsicht beantragt zum Schulneubau auf Consol – bei dem die RAG Montanimmobilien mitmischt. Bis heute hat er von Oberbürgermeisterin Welge weder eine Eingangsbestätigung noch eine Antwort erhalten. Hier geht es um ein ein gesetzlich verbrieftes Recht nach Gemeindeordnung NRW und der Hauptsatzung der Stadt, das nicht nach Belieben gehandhabt werden kann.
Der Hintergrund: „Die zur RAG-Stiftung gehörende RAG Montanimmobilen weigert sich, der Stadt das Gelände für den Schulneubau zu verkaufen“ so Jan Specht. „Statt Schulneubau in städtischer Regie soll der Essener Bauträger KRUSE GmbH das Gelände kaufen und den Bau realisieren. Dabei wurde extra für die Schulneubauten die GE GmbH gegründet. Das Ganze riecht nach einem profitträchtigen Deal für Kölbl Kruse. Dieser Immobilienkonzern war schon als Partner für die Polizeihochschule im Boot und drängte auf den vorzeitigen Abriss des Zentralbads. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger will ich Einsicht nehmen in alle Unterlagen zur Auswahl des Grundstücks sowie die Kommunikation der Bauverwaltung Gelsenkirchen mit der GE GmbH, den RAG Unternehmen und der KRUSE GmbH.
Wir werden den Fragen nachgehen, warum die KRUSE GmbH ins Boot geholt werden soll. Uns hat die Eile aufhorchen lassen, die an die Tag gelegt wurde. Wir fordern von AUF Gelsenkirchen, dass wir noch vor der Kommunalwahl Akteneinsicht bekommen! Falls es hier ein unbequemes Thema geht, das aus dem Kommunalwahlkampf herausgehalten werden soll, werden wir im Interesse der Bürgerinnen und Bürger konsequent dafür sorgen, dass nichts unter den Teppich gekehrt wird.“



