AUF begrüßt Wasserstoff-Technologie 

„AUF Gelsenkirchen begrüßt Projekte, die Technologien in Gelsenkirchen verankern, nachhaltig weiterentwickeln und die Region als Standort für grüne Energie- und Zukunftstechnologien stärken“, so die Vorstandssprecher von AUF Gelsenkirchen. 

Laut WAZ-Bericht vom 11.9.2026 verfolgt das Kohlekraftwerk Scholven  die Umstellung auf eine hocheffiziente Wasserstofftechnologie. Der Fokus liegt auf dem neuen Gas- und Dampfkraftwerk Scholven 2 sowie dem Ammoniak-Cracker, der Ammoniak in Wasserstoff umwandelt. Diese Projekte bilden zentrale Bausteine einer zukunftsweisenden Infrastruktur zur weiteren CO2-Reduktion, Netzstabilität und nachhaltiger Energieversorgung. So sollen  Erprobung und Skalierung von Produktion, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff verbunden werden.  

„Damit würde das Kohlekraftwerk von Uniper – laut Greenpeace eine der zehn größten Dreckschleudern  Deutschlands – zu einem guten Beispiel  für die Energiewende in der Praxis. Jahrelang hat AUF mit vielen Anwohnern und dem Aktionsbündnis gegen Ölpellet-Verbrennung erfolgreich dafür gekämpft, dass die Verbrennung dieser hochgiftigen Pellets eingestellt wurde. Das war ein Geschäftsmodell auf Kosten von Bürgerinnen und Bürgern und der Umwelt, mit denen BP seine hochgiftigen Raffinerieabfälle billig entsorgte.

Für den Standort und die Region versprechen die neuen Pläne  positive Effekte: Ansiedlung innovativer Umwelttechnologien und energieeffizienter Firmen  sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze. Durch Pilot- und Demonstrationsprojekte könnte  Know-how gebündelt und eine nachhaltige wirtschaftliche Vielfältigkeit angestoßen werden.  Wir werden diese Entwicklungen genau verfolgen und dafür eintreten, dass für Gesundheit und Umwelt höchste Standards durchgesetzt werden.“

Mit freundlichen Grüßen
Willi Mast, Martina Reichmann, Frank Schmitz
AUF Vorstandssprecher