Die Nachbesetzung von Posten für die AfD schlägt in Gelsenkirchen hohe Wellen. Jan Specht, Ratsmitglied für AUF Gelsenkirchen, hatte mehrere Anträge der AfD abgelehnt.
Jan Specht stellt klar: Es ging bei dieser Entscheidung nicht um die Person Friedhelm Rikowski. Es ging in der Ratssitzung am 3. September um die Nachfolgeregelung für die von ihm besetzten Posten. Mein Abstimmungsverhalten hat nichts mit „Pietätlosigkeit“ oder gar „Grabschändung“ zu tun, wie die WAZ und leider auch einige der etablierten Parteien die Lesart der AfD-Argumente aufgreifen. Die AfD ist eine faschistische Partei, und ich werde alles tun, um sie von Einfluss und Geldern fernzuhalten.
Für die Ämter sind Personen von der AfD benannt, u.a. Enxi Seli-Zacharias und Norbert Emmerich, die mit ihrer rassistischen Aktion in Ückendorf ihre Gesinnung offen zur Schau tragen – in einer Stadt mit Menschen aus über 130 Nationen sehe ich diese Personen als untragbar in städtischen Ämtern und meine Nichtzustimmung am 3. September als Konsequenz daraus. Der Ausgang der Wahlen in Sachsen-Anhalt ist Mahnung genug, allen rassistischen und faschistischen Umtrieben entschieden entgegen zu treten.


