Angesichts der Rekord-Temperaturen in den nächsten Tagen mahnt AUF bei der Verwaltung dringend Schutzmaßnahmen an für Schulen, Verwaltung und städtische Betriebe.
Hohe Ozonbelastung, direkte Sonneneinstrahlung, überhitzte Schul- und Arbeitsräume bedeuten eine hohe gesundheitliche Belastung, insbesondere für chronisch Kranke, Kleinkinder, Ältere und Beschäftigte mit schwerer körperlicher Belastung. Hinweise auf einen drohenden Hitzeschlag sind Benommenheit, Übelkeit, Schwächegefühl, Schwindel.
AUF erwartet, dass Schulen, städtische Einrichtungen und Betriebe auf entsprechende Schutzmaßnahmen hingewiesen werden – Bereitstellung von Flüssigkeit (insbesondere Mineralwasser), Verzicht auf Schulsport, verkürzte Arbeits- und Unterrichtszeit, Verzicht auf schwere körperliche Arbeit, betriebliche Hitzeschutzpläne. Ab 35 Grad dürfen Arbeitsräume laut Arbeitsschutzrichtlinien nicht mehr benutzt werden.
Die immer häufiger auftretenden Extremtemperaturen sind offensichtlich Ausdruck der begonnenen Klimakatastrophe. Sie zeigen, wie dringlich der kommunale Klimaschutz ist – und wie berechtigt die Proteste der Klimaschützer gegen die mutwillige Zerstörung unseres Weltklimas.
Willi Mast (Vorstandssprecher)




