20210902 OrtsbegehungRund 30 Anwohner hatten die Stadtverordneten aller Parteien eingeladen. Gekommen waren Jan Specht (AUF) und Martin Gatzemeier (Die Linke), die auch dem Bebauungsplan im Rat nicht zugestimmt hatten, sowie ein Mitarbeiter der FDP. Die Anwohner kritisieren zurecht die viel zu dichte Bebauung, die Zerstörung von Grünflächen und Bäumen, sowie die Vertreibung langjähriger Mieter durch Vivawest. Ungeklärt sind auch die Parkplätze, die Kanalisation und die Verkehrsbelastung. Das ganze Projekt ist nicht nachhaltig. Es wurden weitere Schritte für den Protest vereinbart. 

Bartholome AnnaLeserbrief von Anna Bartholomé: „Fast jeden Tag komme ich am Rosa-Böhmer-Platz in der Nähe des Hans-Sachs-Hauses vorbei. Der Platz ist benannt nach dem 9-jährigen Sinti-Mädchen Rosa Böhmer, das 1943 mit Mutter und Geschwistern von den Hitlerfaschisten in Ausschwitz ermordet wurde – wie hundertausende Sinti und Roma. An der Einweihung des von Antifaschistinnen und Antifaschisten erkämpften Platzes nahmen unsere Gelsenkirchener Stadtspitzen aus CDU, SPD und FDP mit würdevollen Minen teil und schworen: „Nie wieder Faschismus!“

Schwimmbad 1Pressemitteilung von AUF Gelsenkirchen zum WAZ-Artikel "Lange Wartelisten für Kinder-Schwimmkurse"

Das Personenwahlbündnis AUF Gelsenkirchen weist seit Jahren auf die Gefahr einer drohenden Welle von Nichtschwimmern in Gelsenkirchen hin. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich. AUF Gelsenkirchen   machte  immer wieder Vorschläge, wie zur Durchführung einer Woche des Schulschwimmen,  und hat die Einrichtung eines kommunalen Schwimmassistenzpools angeregt. Diese Forderung nennt jetzt auch der DLRG.

Mast WilliDie Kampagne, die sich pauschal gegen Menschen richtet, die im Zuge der EU-Osterweiterung hierher gekommen sind, ist unwürdig für Gelsenkirchen. Kein Wort dazu, warum Menschen aus Rumänien und Bulgarien hierher kommen. Diese Länder wurden unter Mitwirkung von SPD, CDU und Grünen in die EU aufgenommen und deren einheimische Wirtschaft zu großen Teilen ruiniert. Die Lebensituation vieler Menschen hat sich verschlechtert, die Lage der verbliebenen Roma ist nach wie vor katastrophal. Westeuropäische Konzerne dominieren die Märkte in diesen Ländern, lassen dort zu niedrigsten Löhnen produzieren und haben hier Zugriff auf zugewanderte Arbeiter, die zu Billiglöhnen schuften.

Gaertner Engel MonikaAls damalige Stadtverordnete für AUF habe ich bei der Wahl von Dr. Schmitt im Jahr 2013 als einzige gegen ihn gesprochen und gestimmt. Ich fand es unangemessen für eine Stadt der Arbeitsplatzvernichtung und der Arbeitslosigkeit einen expliziten Vertreter des "Arbeitgeber"verbandes zu wählen. Ich verwies auf Pressemitteilungen von ihm, in denen er sich explizit gegen gewerkschaftliche Lohnforderungen aussprach usw. Da es üblich ist im Rat der Stadt, dem von der Findungskommission Auserkorenen nur Lobhudelei und warme Worte zu schenken wurde mein damaliges Verhalten von den etablierten Parteien mir gegenüber als Tabubruch, respektlos, peinlich, frech u.a. mehr bezeichnet. Jetzt wird Herr Dr. Schmitt aufgrund von Hinterzimmerdebatten ohne öffentliche Begründung abserviert, bzw. zum Rückzug aus der Kandidatur gemobbt. Erst Lobhudelei, dann Absägen - das ist die bürgerliche Personalpolitik. DAS ist respektlos!