AUF A4 2 Klimakiller KopieDas überparteiliche Bürgerbündnis gegen die BP-Norderweiterung protestiert gegen die geplante Verabschiedung des Bebauungsplans 451. AUF Gelsenkirchen als Teil diese Bündnisses hat den Protest dagegen von Anfang an mit organisiert. Der Bebauungsplan muss abgelehnt werden! Dazu findet vor der Ratssitzung am 15.2. eine Protestkundgebung vor dem Hans-Sachs-Haus statt, Beginn 14:15 Uhr.

Da rufen SPD, CDU und FDP den „Klimanotstand“ für Gelsenkirchen aus und wollen dann ein großes, zusammenhängendes Landschaftsschutzgebiet für eine giftige Chemieanlage opfern?“ so Peter Reichmann, Sprecher des Bündnisses. „Die „Abwägung“ der Stadt räumt „erhebliche Nachteile“ für Natur und Klima ein – also auch für unsere Gesundheit, aber die Interessen von BP gehen vor? Die geplante Anlage kann höchstens 2% des Rohöls von BP ersetzen. Die „Umstellung der Rohstoffbasis“ ist ein Märchen.“

Specht JanDie heftigen Regenfälle in Gelsenkirchen in der Nacht vom 16. auf den 17. August haben viele Menschen überrascht und erschüttert. Die Menschen in Bismarck, Schalke und weiteren Straßenzügen im Stadtsüden haben Autos, Möbel und zum Teil sogar ihre Wohnungen verloren. Vor der Zunahme von solchen Starkregenereignissen warnen Wissenschaftler seit vielen Jahren - auch im Umweltausschuss war das wiederholt Thema. Wenn jetzt allerdings in der Mitteilung der Stadt von "Klimwandel" gesprochen wird, verharmlost das die Situation. Wir haben es mit einer Klimakatastrophe als Teil einer begonnenen globalen Umweltkatastrophe zu tun!

Frohlocket! So könnte die Präsentation überschrieben sein, die Uniper-Chef Michael Lewis zum ersten Halbjahr vorlegte: Rund 2,5 Milliarden Euro bereinigter Konzernüberschuss! Nur ein Jahr nach der drohenden Pleite und Verstaatlichung - mit 99,12% Anteilen und  13,5 Mrd. Euro - schmiedet das Uniper-Management neue  Pläne für Konzernumbau und Gewinnmargen. Sie jubeln über finanzielle Erholung, Spielraum für neues Wachstum und Unternehmensumbau. Das „beste Halbjahres-Ergebnis seit der Uniper-Gründung“ sieht auch Finanzchefin Jutta Dönges.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden hiermit ein zum nächsten Treffen des Bürgerbündnisses gegen BP-Norderweiterung:

Donnerstag, 17.8.23 um 18 Uhr

Gaststätte Brinkmannshof

Bußmannstr. 10

GE-Hassel

Protest 3152023Am 31.5.2023 passend um 5 vor 12 begann mit rund 25 Teilnehmern die Solidaritätskundgebung gegen die Kriminalisierung von Umweltaktivisten wie die „Letzte Generation“ vor dem Hans-Sachs-Haus in der vollen Gelsenkirchener Innenstadt - als erster von bundesweiten Protesten.

Celina Jacobs hatte dazu aufgerufen, sie ist Initiatorin von Fridays for Future in Gelsenkirchen und sachkundige Bürgerin für das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familien. „Wir protestieren gegen die Kriminalisierung von Umweltaktivisten! Heute ist es unbedingt notwendig, gegen die mutwillige Zerstörung unserer Umwelt zu kämpfen. Die eigentlichen Kriminellen sind die Vertreter unserer Bundesregierung und die Monopole, die mit der fortschreitenden Umweltzerstörung Milliarden von Menschenleben gefährden. Ich sehe es als Pflicht aller UmweltaktivistInnen, auf die Straße zu gehen und dagegen zu protestieren – auch wenn sich über die Methoden der „Letzten Generation“ natürlich streiten lässt. Von Umweltproblemen können die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener ein Lied singen. Durch die drastische Luftverschmutzung unter anderem durch BP haben wir hier die höchste Krebssterberate in ganz NRW.“