martina reichmann KopiePlötzlich sackte im Betriebsausschuss Gelsendienste am 24.11.2015 Herr Ralis – Vertreter von PRO Deutschland - zusammen. Er hatte Glück: sofort leistete Martina Reichmann, sachkundige Bürgerin von AUF Gelsenkirchen , ihm Erste Hilfe. Ohne zu zögern setzte sie ihre intensiv- medizinischen Kentnisse aus ihrem Beruf als Krankenschwester ein. Die Sitzung wurde unterbrochen. Frau Reichmann kümmerte sich bis zum Eintreffen von Notarzt und Sanitätern um Herrn Ralis. „ Für mich war es selbstverständlich - ungeachtet aller politischen Differenzen - keine Frage, hier professionelle Hilfestellung zu leisten“, berichtete sie nach der Sitzung. Und Frau Dupont als Ausschussvorsitzende bedankte sich bei ihr für rasches und beherztes Eingreifen. So konnte der Betriebsausschuss weitertagen.

Zukunftsdemo MegaphonSamstag, 23. Mai 2015, 10 Uhr - Willy-Brandt-Platz, Essen

 

Weltweit stehen Jugendliche an vorderster Front bei Massendemonstrationen und Streiks für ihre Zukunft in Griechenland, der Türkei oder afrikanischen Ländern.

Nach 133 Tagen heldenhaften bewaffneten und politischem Kampf ging am 26. Januar von der Befreiung Kobanês von den IS-Faschisten ein Signal in die Welt: Wir können auch gegen hochorganisierte, brutale Gegner siegen, wenn wir uns zusammen schließen und mit aller Entschlossenheit und Konsequenz kämpfen! Die überlegene Moral der Freiheitskämpferinnen und Freiheitskämpfer in Rojava bekam weltweite Solidarität gegen den religiös getarnten Faschismus des IS. In Rojava wird eine neue Gesellschaft aufgebaut, in der wichtige Schritte zur Einheit von Mensch und Natur, zur Gleichberechtigung der Volksgruppen, zur wirklichen Gleichstellung der Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft gemacht werden – das hat Zukunft!

In Deutschland zerschellt die von bürgerlichen Medien und Politikern gepushte „Pegida“-Bewegung am antifaschistischen und antirassistischen Massenprotest vor allem der Jugend. Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Die Bundesregierung dagegen macht Waffengeschäfte mit Saudi- Arabien oder Katar, welche zu den Hauptförderern des IS gehören. Sie verweigert eine Aufarbeitung der Verstrickung des Staates und seiner Geheimdienste in die NSU-Mordserie. Sie schickt die Bundeswehr unter „humanitärem Deckmantel“ für deutsche Wirtschaftsinteressen in alle Welt und ködert dafür arbeitslose Jugendliche. Die Kritik an diesem kapitalistischen System, in dem Mensch und Natur vollständig zur Handelsware herabgewürdigt werden, nimmt zu Recht immer mehr zu. Nein zum „Freihandelsabkommen“ TTIP & Co.! Solidarität mit den Protesten gegen den G7-Gipfel in Bayern am 7./8. Juni!

Welche Zukunft haben wir, wenn internationale Konzerne das Fracking durchsetzen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstören? Wenn vier Jahre nach der Katastrophe von Fukushima weltweit 400 neue Atomkraftwerke gebaut werden sollen? Der rasche Umstieg auf 100% erneuerbare Energien wird blockiert. Wenn es so weitergeht, wird die Menschheit nicht überleben.

Welche Zukunft haben wir, wenn Konzerne wie ThyssenKrupp oder Opel zehntausende Arbeitsplätze vernichten? Sollen wir uns mit Befristungen und Leiharbeit abfinden, während schon bald das reichste 1% der Menschheit reicher sein wird als die ganze restliche Menschheit zusammen? In Deutschland müssen 1,7 Millionen Kinder von Hartz IV leben. So kann es nicht weitergehen!

Unser Herz schlägt international. Wir sind solidarisch mit den Kämpfen in Südeuropa, insbesondere Griechenland. Weltweit fliehen Millionen vor Armut, Kriegen, Umweltkatastrophen und Unterdrückung. Wir sind dagegen, dass ihnen grundlegende Menschenrechte vorenthalten werden, wie zu arbeiten oder sich frei zu bewegen. Für Völkerfreundschaft - gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft!

Für eine Jugendkultur der Solidarität und des Zusammenhalts statt Spaltung, Mobbing und Sexismus! Für mehr Jugendzentren, Schwimmbäder, Sportplätze und Büchereien! Ein System, das der Jugend keine Zukunft bietet, hat selbst keine. Wir nehmen uns die Freiheit, über den Kapitalismus hinaus zu denken. Eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Kriege und Umweltzerstörung ist möglich!

Für unsere Visionen und Forderungen wollen wir am 23. Mai in Essen demonstrieren. Überparteilich, antifaschistisch, selbst organisiert. Macht alle mit! Kommt mit Eurer ganzen Klasse, Umwelt- oder Antifa-Gruppe, Sportmannschaft, Azubigruppe oder Clique. Bringt Euch in die Vorbereitung ein. Macht Werbung für die Zukunftsdemo!

Bündnis Zukunftsdemo

Der Flyer als PDF zum Download

150428 AUF Zeitung 1 2015

Eine neue Ausgabe unserer Zeitung "Steh AUF" ist erschienen und wird in Kürze verteilt. Zum Download bitte auf das Bild klicken.

 

Kumpel für AUF begrüßt es ausdrücklich, dass in den letzten Tagen die Problematik der Einlagerung von mehr als 10 000 Tonnen PCB Unter Tage durch die RAG AG in die öffentlich Diskussion kommt. Mit dem Bericht des „Spiegels“ wird diese Frage aktuell wieder ans Tageslicht geholt. Damit wird die tickende ökologische Zeitbombe von hunderttausenden Tonnen Unter Tage eingelagertem Giftmüll noch verschärft, zu denen die verantwortungslos entsorgten Betriebsstoffe wie zum Beispiel PCB haltige Öle noch hinzukommen.

In der WAZ vom 30.1. wird über „Jecken vom Pütt“ berichtet ("Ein Traum auf Rädern") die beim diesjährigen Rosenmontagsumzug in Erle mit einem eigenen Karnevals-Wagen auch politisch Profil zeigen wollen.  
„Wir begrüßen diese Initiative. Von Anbeginn an war der Karneval schon immer auch politisch und eine gute Gelegenheit, die Mächtigen auf die Schippe zu nehmen“, so die Meinung der AUF-Vorstandssprecherin Manuela Reichmann.

Seit 2009 bin ich sachkundiger Einwohner in einem Ausschuss der Stadt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das jeweilige Ausschussmitglied von Pro NRW, sofern es überhaupt anwesend war, einen Beitrag oder gar einen Antrag eingebracht hätte. Dabei heißt es doch Aufwandsentschädigung – eben für einen Aufwand! Oder versteht Pro NRW etwa darunter „absitzen und kassieren“? Immerhin hat Pro NRW im Jahr 2013 alleine für Zuwendungen erhalten 54.300 Euro. Wenn Pro NRW was von sich hören lässt, dann ist es meist rassistisch bis faschistisch. Diese Nähe zur NPD ist nicht verwunderlich: Melanie Dittmer von Pro NRW, Anmelderin der Dügida, war Funktionärin in der NPD. Dann soll Pro NRW doch lieber in Gelsenkirchen schweigen – noch besser: erst gar nicht im Rat sein.  Günter Wagner, Sachkundiger Einwohner von AUF Gelsenkirchen im  Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss

Der Skandal: der Bewegungsradius von gehbehinderten Menschen mit E-Scootern wird erheblich eingeschränkt durch Verbote zur Mitnahme der E-Scooter und ihren Fahrern. Unsere Forderung von AUF Gelsenkirchen: Die Mitnahme von ihnen in öffentlichen Verkehrsmitteln muss bestehen bleiben. Die Resolution des Landesbehindertenbeauftragten Norbert Killewald muss umgesetzt werden.

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