jan specht web2Etwa sechzig Bürgerinnen und Bürger kamen zur Versammlung ins Arbeiterbildungszentrum nach Gelsenkirchen Horst. Unser Mitglied Jan Specht fasste die Auseinandersetzung mit BP zusammen. Seinen Vortrag geben wir hier leicht bearbeitet wieder: AUF Gelsenkirchen hat beschlossen: „Schluss mit dem Abfackeln bei BP!“. AUF ist sind bekannt dafür, dass wir bei heißen Eisen nicht locker lassen. Wir wollen informieren, eine Zwischenbilanz ziehen, das weitere Vorgehen beraten. Hier in Gelsenkirchen haben wir es mit dem Abfackeln von Gasen aus der Erdölverarbeitung zu tun. Erdöl hat über 17.000 Bestandteile.

Herzliche Einladung zur Bürgerversammlung am Freitag, 21. November 2014, 18.30 Uhr

Im Lichthof Gaststätte Schacht III, Koststraße 8 Information zur Sachlage · Zwischenbilanz Protestunterschriftensammlung · mögliche persönliche Stellungnahme von BP · weiteres Vorgehen

Viele Menschen sind ärgerlich und besorgt wegen der Lärmbelästigung, Feinstaubbelastung und Energieverschwendung durch ständiges Abfackeln bei der BP. AUF Gelsenkirchen startete deshalb im April 2014 eine Aufklärungs- und Protestunterschriftenaktion. Inzwischen wurden rund 1500 Unterschriften gesammelt. Hier zum Einladungsflyer. Gefordert wird:

Leserbrief zum WAZ Artikel vom 22.10.

Also doch! Der Bericht von Herrn Laufs über die gemeinsame Sitzung von Umweltausschuss und der Bezirksvertretung Nord vom 22.10. ist gleich in mehrfacher Hinsicht aufschlussreich. Erstens ist die Legende vom angeblich ungefährlichen Abfackeln bei BP mittlerweile in sich zusammen gebrochen, wenn Herr Belting von der Bezirksregierung Münster einräumt, dass bei der Bodenfackel „die Verbrennung der Schadstoffe nicht so ablaufe wie zuvor ingenieurtechnisch versprochen“. Zweitens wird dargelegt, dass Investitionen der BP in das Fackelgassystem bereits zur Reduzierung der Benzolwerte in der Umgebung geführt haben.

Umweltgewerkschaft lädt ein

Kazuhiko Kobayaski ist Buchautor und einer der führenden Aktivisten der Anti-Akw-Bewegung in Japan. Er berichtet aktuell über den Kampf gegen das Wiederanfahren der Atomkraftwerke. Kobayaski beschreibt sich selbst als "japanischer Umweltfreund und überzeugter Gegner gegen die nicht verantwortlichen Techniken, die unsere nicht ersetzbare Erde  mit ihrem gesamten biologischen Kreislauf und schließlich die ganze Zukunft der Menschheit gefährden."

Sonntag, 02. November 2014 Schacht III, Koststraße 8, 45699 Gelsenkirchen Beginn 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) Eintritt 5€/3€


Häufige Abfackelungen sind nicht nur ein großes Ärgernis für die Anwohner bei BP. Entgegen den bisherigen Verlautbarungen gibt es, wie jetzt zum ersten Mal von BP zugegeben wird, Probleme mit der Verbrennung der Schadstoffe durch die Bodenfackel.

Ein Vortrag und eine Präsentation von Kumpel für AUF

Unser befreundetes Wahlbündnis "Essen steht AUF"  hatte vom 26.10. eine Veranstaltung zum Thema Fracking. Die Präsentation, die dem zu Grunde lag, kommt von Kumpel für AUF. Auf sie möchten mir hier nochmals aufmerksam machen. Nach dem Weiterlesen Link, findet Ihr die Präsentation.
Fracking ist eine Methode zur Gasgewinnung in der Erdtiefe,  in ca. 5000-6000 Meter. Durch Sprengung wird das in Schiefergestein eingeschlossene Gas gelöst. Das erzeugt Risse im Reservoir-Gestein in der Tiefe, um die dort lagernden Gase zu gewinnen. Der Bohrung werden Unmengen von Wasser und Quarzsand sowie bis zu 12 verschiedene Chemikalien zugesetzt, die das Grundwasser verunreinigen können. Es ist das gleiche Schiefergestein, in das auch die Kohle eingeschlossen ist. Mit anderen Worten: Gasförderung mittels Fracking und Kohleförderung schließen einander aus.

Kumpel für AUF lädt ein am Dienstag, 11.11.2014, 19 Uhr, Gaststätte „Ratsstuben“, Shamrockstr. 44, 44623 Herne

Unter der Bezeichnung „großtechnischer Versuch“ wurden ab 1989 auf den Bergwerken Consolidation (Baufeld Pluto) und Unser Fritz über 17.000 Tonnen Aschen und Filterstäube aus verschiedenen Müllverbrennungsanlagen eingelagert. Im gesamten Ruhrgebiet sind es über 1,6 Mio. t. „Das Giftigste vom Giftigsten lagert nicht nur in Herne, sondern im ganzen Ruhrgebiet unter Tage" , so Zeitzeugen.