Massenentlassungen im Bergbau - 'Business as usual' bei der Stadt?
Der neue Tarifvertrag im Bergbau wird gravierende Auswirkungen haben, wie auch die WAZ am 10.3.12 thematisierte. Deshalb warf Anton Lenz, sachkundiger Einwohner für AUF Gelsenkirchen zum Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften (AWL) am 3. Mai 2012 die Frage auf, wie die Stadtverwaltung diese Situation beurteilt - unter anderem sollen 1700 Bergleute, die nicht in Frührente gehen können, in eine Transfergesellschaft wechseln.
Anton Lenz ergänzte: „Die Erfahrungen solcher Transfergesellschaften z.B. bei Nokia in Bochum zeigen, dass das vielfach den Weg in die Arbeitslosigkeit bedeutet. Des weiteren wurde bekannt, dass 300 Jungbergleute ihren befristeten Vertrag nicht verlängert bekommen.“
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Neue Konzessionsverträge - warum wir Strom- und Gasnetze in kommunaler Hand brauchen!
In Gelsenkirchen werden aktuell die Weichen gestellt für die Neuvergabe der Konzessionsverträge für Strom und Gas.
Obwohl dieses Thema ein wichtiges Zukunftsthema ist, hat die Stadt eine öffentliche Veranstaltung mit den Bürgern bisher abgelehnt, AUF fördert mit dieser Veranstaltung die öffentliche und transparente Debatte.
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8. Mai: Wehret den Anfängen!
"Der heutige 08.Mai, der Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, sollte uns Mahnung sein: wehret den Anfängen!" … so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen. Seit Jahren wendet sich die Stadtverordnete dagegen, dass die Stadtverwaltung Gelsenkirchen Pro NRW v.a. im Schloss Horst regelmäßig Gelegenheit gibt, ihre Aktivitäten zu planen und ihre Hetzpropaganda zu verbreiten. Die allgemeine Gesetzeslage ebenso wie die konkrete Satzung biete durchaus Möglichkeiten, diese volksverhetzenden Veranstaltungen zu unterbinden.
„Blobster“ - ein Flop für 125 000 Euro!
Wenn die Stadt viel Geld ausgibt für ein Kunstwerk in der Öffentlichkeit, sollte man da nicht erwarten, dass dieses Kunstwerk irgend etwas bedeutet, aussagt oder angenehm ist, womöglich sogar einen Genuss vermittelt?
Nichts von alledem bei dem jetzt beschlossenen „Blobster“. Das teure Teil, das demnächst den Goldbergplatz in Buer zieren wird, soll „provozieren“. Nur für was, oder wogegen? Das bleibt offen, denn der „Blobster“, ist indifferent, inhaltsleer und wird ganz offensichtlich von einer Mehrheit der Bürger zumindest als nicht angenehm empfunden. Wenn er zu etwas provoziert, dann allenfalls zu der Frage: „Das soll Kunst sein?“
Armseliger Antikommunismus macht auch vor dem Kreuz nicht Halt!?
Schon wiederholt war Gelsenkirchen bundesweite Trendsetterin. So auch rund um den 1. Mai: seit mehreren Jahren etabliert sich eine Auftaktkundgebung am Musiktheater mit Basisbeiträgen aus Betrieben und kämpferischen Bewegungen, gefolgt von einem ökumenischen Gottesdienst unter dem symbolträchtigen "Kreuz der Arbeitslosigkeit". Beides sind eigene Veranstaltungen, die gegenseitig respektvoll verfolgt werden.
Merkwürdig: obwohl sich die Veranstaltung wachsenden Zuspruchs erfreut findet sich zum wiederholten Mal kein Wort der Berichterstattung in der WAZ. Da alles, was an Fotografen Rang und Namen hat anwesend war, kann es daran nicht liegen.
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