Zur WAZ vom 19.02.2015

Ist es nicht rührend wie sich SPD und CDU um unseren Rat kümmern. Dabei wird regelmäßig das Gerücht verbreitet, kleine Parteien würden die Funktion und Arbeitsfähigkeit des Rates stören. Einen Beweis dafür blieben SPD und CDU bisher immer schuldig. Wie auch, wenn es einen solchen Beweis nicht geben kann. Mit ihrer absoluten Mehrheit (seit 2009) kann die SPD alles im Rat und den Ausschüssen beschließen, dagegen stimmen oder beantragte Tagesordnungspunkte einfach wieder von der Tageordnung nehmen. So wie es (fast) immer mit konstruktiven Vorschlägen von AUF Gelsenkirchen  passiert. Wie sagte doch ein berühmter Politiker: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Trotz Ausschluss: AUF Gelsenkirchen nahm am Rosenmontagszug in Erle teil und grüßte die Gäste der Ehrentribüne -

Was macht Gerd Schwenzfeier, der Vorsitztende des Gelsenkirchener Karnevalsvereins im Keller? Trauerarbeit. Weil er nicht lachen darf, über die politschen Motivwägen von AUF, wie über das nicht verwirklichte  Großbordell mit dem Motto "Gelsenkrichen, die Stadt er tausend Freier" . Politischer Humor im Karneval, nein, dass geht nicht!

WAZ unsachlich und schürt Konflikt

Der Artikel im Teil Buer/Horst/Westerholt vom 26.8.2014 "Straßenstrich: Anwohner sind sauer" ist ein Spiel mit dem Feuer! Hier wird eine aggressive Vorgehensweise gegen die Prostituierten an der Münsterstraße propagiert, die zur Eskalation führen kann. Aus den USA kennen wir die Formierung von Bürgerwehren, die – an der Polizei und den Behörden vorbei – sich formieren um ihre Position auf eigene Faust durchzusetzen.

Erst nichts fordern, dann wenig bekommen

Die Landeshilfen gegen die Stürmschäden fallen für Gelsenkirchen mager aus. NRW sagte Hilfen von einer Million bei 15 Millionen Gesamtschaden zu. Damit könne mal nicht mal die Infrastruktur reparieren, so Frank Baranowski. Auch Bottrop und Gladbeck bekommen wenig, aber immerhin mehr als Gelsenkirchen, ein Viertel ihres Schadens. „Die Leisetreterei der Verantwortlichen im Rat der Stadt rächt sich immer wieder bitter!", so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen und kritisiert, dass sämtliche Vorschläge von AUF abgebügelt wurden, wieder einmal:

Nach 15 Jahren kommt die Einsicht:So lange haben die Grünen immerhin gebraucht, um familienfreundliche Eintrittspreise für ZOOM zu fordern, oder auch: Positionen von AUF und damaliger PDS abzukupfern. B 90/Die Grünen hatten aktuell die Debatte für sozialere Eintrittspreise für die Tagesordnung des Hauptausschusses am 14. Februar beantragt – und wurden von der SPD abgewürgt. „Nun ja, wenn die Grünen jetzt die damaligen Vorschläge von AUF aufgreifen, so werden wir das rein sachbezogen auf jeden Fall begrüßen! 15 Jahre hat dieser Lernprozess gebraucht - aber was sind schon 15 Jahre gemessen an der Menschheitsgeschichte …?“ amüsiert sich Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF.