"AUF Gelsenkirchen begrüßt es, wenn Brachflächen ehemaliger Industriebetriebe für die Bevölkerung nutzbar gemacht werden. Dies muss aber im Interesse kommender Generationen gesundheits- und umweltschonend gelöst werden. Für das Gelände des Schalker Verein-

auf dem ein neues Stadtquartier entstehen soll - kann dies nur bedeuten, den hochgradig verseuchten Boden komplett zu beseitigen. Probebohrungen des Umweltamtes belegen, dass z.B. Arsen den zulässigen Grenzwert um das dreifache übersteigt. Es ist nicht zu verantworten, diese Gifte einfach zusammenzuschieben und in einem Sicherungsbauwerk "zu verstecken". So war es zwar in den letzten Jahren auch anderswo üblich, aber damit würde eine Sondermülldeponie mitten im Wohngebiet entstehen. Für die vollständige Dekontaminierung des Bodens ist angeblich kein Geld da. Dieses Argument sticht nicht, weil nicht einzusehen ist, dass überhaupt der Steuerzahler die Entsorgung finanzieren soll. Überall gilt das Verursacherprinzip - nur hier nicht?! Vor allem Thyssen/Krupp trägt die Verantwortung für die Verseuchung des Bodens mit hüttenspezifischen Schadstoffen. Dieser Weltkonzern muss vollständig für die Finanzierung der Sanierung herangezogen werden. Dies haben bereits Hunderte Bürger aus Gelsenkirchen Bulmke, Hüllen und Altstadt durch ihre Unterschrift zum Ausdruck gebracht! Bei der nächsten Versammlung im August (Termin und Ort wird noch bekannt gegeben) werden weitere Schritte des Protestes gemeinsam beraten. Jede/r ist herzlich willkommen, der eine tickende Zeitbombe verhindern will." Bezirk-Mitte