zunächst an Sie und uns alle herzlichen Dank und Glückwunsch für unseren Straßenwahlkampf mit AUF Gelsenkirchen und die Wiederwahl in den Stadtrat! ·

Gemeinsam haben wir im Gegenwind gegen die etablierten Parteien die Sorgen und Probleme der einfachen Menschen zur Sprache gebracht und uns darauf vorbereitet, dass nach den Wahlen das Zahlen kommt und wir uns aufs Kämpfen einstellen müssen. · Noch nie haben wir in kurzer Zeit so viele neue Interessenten, Aktivisten und neue Mitglieder gewonnen, die selbst für ihre Interessen aktiv werden, weil sie sich auch von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Alleine im Bezirk West sind es über 70 neue Kontakte. ·

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 AUF Gelsenkirchen hat sich die zahlreichen Wahlbehinderungen nicht gefallen und den Mund nicht verbieten lassen, obwohl unsere Kandidaten in der WAZ gerade mal in drei Zeilen erwähnt wurden und unsere OB-Kandidatin gerade mal bei einer der zahlreichen Podiumsdiskussion überhaupt eingeladen wurde. Dieser Offensivgeist stieß auf Zustimmung und hat viel Selbstbewusstsein gegeben. ·

AUF Gelsenkirchen hat 1475 Stimmen (1,7%) bekommen. Das sind 1475 Menschen, die bewusst gegen den Strom geschwommen sind!

Das Wahlergebnis von AUF Gelsenkirchen gefällt uns natürlich nicht und es passt auch nicht zu unserem Wahlkampf und unserer erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre. Günter Wagner ist leider nicht mehr für AUF in der Bezirksvertretung West vertreten. Hierfür gibt es sicherlich verschiedene Gründe.

Mit einer Wahlbeteiligung von gerade mal 45,8% ist die größte Partei die der Nichtwähler, die verbittert sind über die herkömmliche Politik, daraus aber noch keine positiven Schlüsse ziehen. Hier liegt sicherlich ein Ansatzpunkt, wo es noch viel zu tun gibt.

Auch wenn die SPD mit 44,832 Stimmen real nur von 22,6% der Gelsenkirchener Wahlberechtigten gewählt wurde, so zeigt dies auch, dass es wohl doch noch eine Reihe Leute gibt, die insgeheim hoffen, mit dieser Wahlentscheidung das „kleinere Übel“ gewählt zu haben und glimplich über die Krise zu kommen. Mit 50,4% der Stimmen wird die SPD aber die Horrorkataloge künftiger Haushaltspläne der Stadt verantworten müssen. Dasselbe gilt im Prinzip auch für die Stimmen der Grünen, FDP oder CDU.

In Gelsenkirchen haben gleichzeitig Parteien und Gruppierungen mit einem fortschrittlichen Anspruch kandidiert, was zu einer extremen Stimmensplitterung geführt hat. Für eine kämpferische Opposition müssen wir aber erreichen, dass wir auf gleichberechtigter Grundlage über Parteigrenzen hinweg eng zusammenarbeiten.

Mit unserer Stadträtin Monika Gärtner- Engel und unserem Bezirksvertreter Willi Mast im Bezirk Süd wird AUF Gelsenkirchen weiter als Sprachrohr der einfachen Leute im Rat und der Bezirksvertretung tätig sein. Gleichzeitig werden wir uns ab jetzt noch stärker auf die Basisarbeit in den Stadtteilen und Betrieben vor Ort konzentrieren können, also dort, wo die Masse der Leute wohnt, lebt und arbeitet und wo wirklich etwas bewegt werden kann – nämlich auf der Straße, in den Wohngebieten und Betrieben.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen, auf Ihre Ideen, Impulse und natürlich Ihre Mitarbeit.

In diesem Sinne
Ihre Monika Gärtner-Engel