liebe Kollegen/innen von der Kleingartenanlage Leithestrasse,
Völlig zurecht fordert Ihr als Kleingärtner an der Leithestrasse von der Stadt Pachtverträge, damit Ihr weiterhin die Gärten pflegen und betreiben könnt! Die Stadt hat nach der geplanten Übernahme der Gärten vom Land (NRW.Urban) „aus baurechtlichen Gründen“ eine Räumung der Gärten angekündigt. Mit vollem Recht schreibt Ihr in Eurer Erklärung:
„Unser Grabeland auf dem ehemaligen Zechengelände der Halde Rheinelbe besteht seit fast 50 Jahren und wurde von Bergleuten gegründet. Die Gärten wurden über Jahrzehnte hinweg von Familien als Kulturlandschaft und Begegnungsstätte gepflegt und an die nächste Generation weitergegeben, womit ein kleiner Teil der Bergbaukultur am Leben gehalten wurde…. Diese kleinen Oasen der Naherholung und zugleich Spielplatz für Kinder in der Natur gehören zu unserer Siedlung…
Wir können nicht verstehen, dass so eine Gemeinschaft, für uns völlig grundlos zerstört werden soll. Wir sind nicht gewillt, unsere Gärten aufzugeben!…
AUF Gelsenkirchen unterstützt Euer Anliegen und aktiven Protest aus vollem Herzen und würden uns auch bei weiteren Protestaktionen beteiligen. Es gibt keine plausible Begründung und keinen zwingenden rechtlichen Grund dafür, dass gepflegte Kleingärten platt gemacht werden – nur um auf dem Papier zusätzliche ökologische Ausgleichsflächen für Bauvorhaben zu schaffen!
Herzliche Grüße und vollen Erfolg!
GE, 11.5.26
AUF Gelsenkirchen
i.A. Willi Mast (Vorstandssprecher)


