Mast WilliWenn 66 % der Industrie-Arbeitsplätze seit 1980 vernichtet wurden - in Gelsenkirchen sogar 82,5 %- dann kann man wohl schwerlich von einem „erfolgreichen Strukturwandel“ sprechen. Die Folgen einer verfehlten Arbeitsmarkt- und Industrie-Politik haben Parteien zu verantworten, die für sich Kompetenz in Wirtschaftsfragen beanspruchen. Leider spielt bei ihnen die Förderung von mittleren und kleinen Betrieben gegenüber global agierenden Konzernen eine untergeordnete Rolle.

Wagner GuenterGünter Wagner - AUF Kandidat in Beckhausen und für die BV West schrieb dazu am 28.08.2020:

„Gelsenkirchen ist die Stadt mit der höchsten Arbeitslosigkeit und einer Kinderarmut von 40 Prozent. Haben die etablierten Parteien wirklich nichts besseres zu tun, als sich über ein Lokal zu streiten?

150808 Schwimmen"Über die unvermittelt präsentierten Vorschläge zum Neubau des Zentralbades mit der neuen Akademie bin ich enorm befremdet", kritisiert Jan Specht, Stadtverordneter für AUF Gelsenkirchen. "Hier werden auch in städtebaulicher Hinsicht weitreichende Pläne vorgelegt, bei denen es fraglich ist, ob sie überhaupt durch Ratsbeschlüsse gedeckt sind. Kein guter Stil, dass die städtischen Politiker über die Presse informiert werden. Beim von AUF beantragten Sachstandsbericht im Hauptausschuss am 18.6.2020 hätte man diese weitreichenden Pläne mit beraten können und müssen."

200815 AUF Aktion gegen AfD Kundgebung Markenstrasse15.08.2020 - Das nahmen wir wörtlich. Samstag vormittag zogen Monika Gärtner-Engel (eine der drei Spitzenkandidaten, Wahlkreis Horst-Nord), Günter Wagner (Wahlkreis Beckhausen-Nord und Kandidat für die Bezirksvertretung West) und Susanne Wagner (Wahlbezirk Buer-Ost) gemeinsam in die Markenstraße - mit dem AUF-Wahlkampf-Handwagen.

Soeben hat sich die Bundesrepublik Deutschland bereit erklärt, 10 Millionen Euro als Ausgleich für den Genozid an den Herero und Gaertner Engel MonikaNama zu bezahlen und eine vorbehaltlose Entschuldigung aussprechen. Immerhin waren damals von den 80.000 Herero etwa 65.000 und von den 20.000 Nama 10.000 ermordet worden. Der deutsche Generalleutnant Lothar von Trotha hatte damals verkündet, er wolle "mittels Strömen von Blut etwas Neues entstehen" lassen.