Leserbrief von Andreas Polz zum WAZ-Artikel vom 20.8.25 – „AfD fokussiert sich auf Ordnungspolitik“
Nicht ohne Grund zitiert der Redakteur aus dem Wahlprogramm keine Vorschläge zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Es gibt auf 82 Seiten praktisch keine! Die ersatzlose Vernichtung tausender Industriearbeitsplätze durch RAG, Thyssen-Krupp, TEKA (Küppersbusch), Aalberts (Seppelfricke), ZF usw. kann selbst die AfD nicht Flüchtlingen oder Zuwanderern aus Südosteuropa in die Schuhe schieben.
Wer Armut bekämpfen will, darf nicht arme Menschen bestrafen, sondern muss die Schaffung von Arbeitsplätzen von denen fordern, die verantwortlich sind. Die Konzerne haben Jahrzehnte die Arbeitskraft der Gelsenkirchener ausgenutzt, die ganze Stadt verseucht und ziehen weiter, wenn die Profithöhe nicht mehr reicht. Kein Wort dazu bei dieser Partei. Für mich ist diese Partei keine „Alternative“ und ihr Parteienkürzel gleichbedeutend mit armselig, faschistisch und demagogisch.





