AUF schlägt gütliche Einigung mit der Künstlerin Melisa Kujevic vor

Pressemitteilung von Dr. Willi Mast bezugnehmend auf den WAZ-Artikel vom Sa. 30.6. („Künstlerin sammelt 22 000 Euro, um die Stadt zu verklagen“):

Um dem Streit zwischen der Stadt mit der Künstlerin Melisa Kujevic gütlich beizulegen, wäre es naheliegend, ihr die Möglichkeit zu geben, ihre Lichtinstallation „hallender Hass“  in geeignetem Rahmen zu zeigen z.B. im Foyer des Hans-Sachs-Hauses. Damit könnte man dem antifaschistischen Anliegen der Künstlerin und der Unterstützer des Crowd-founding gerecht werden. Ein überflüssiger und teurer Rechtsstreit könnte vermieden werden und die eingesammelten Gelder sinnvoll für antifaschistische Aufklärung eingesetzt werden. Die Stadt und die Zivilgesellschaft könnten deutlich machen, dass es gegenüber hasserfüllten, menschenverachtenden Ansichten keine politische Neutralität geben kann. Und auch die AfD könnte daran Interesse haben, dass ihren politischen Ansichten und Ambitionen – aus dem Mund von prominenten AfD-Politikern – künstlerisch in der Öffentlichkeit verbreitet werden.