AUF Gelsenkirchen sagt JA zu Olympia

Nach einer leidenschaftlichen   Debatte positioniert sich AUF mehrheitlich für die Bewerbung des Ruhrgebiets der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 204. Mit vielen Argumenten: 
Olympia kann unserer Stadt und unserer Region viel positive Aufmerksamkeit bringen. Olympia kann unserer Stadt und unserer Region viel positive Aufmerksamkeit bringen. Viele Sportlerinnen und Sportler, Besucherinnen und Besucher aus aller Welt lernen das Ruhrgebiet von seiner schönen Seite kennen. Solche internationale Veranstaltungen können zeigen, dass Gelsenkirchen mehr Potential hat als zig Negativschlagzeilen verbreiten. 

Sport hat eine positive gesellschaftliche Wirkung: Er verbindet Menschen, fördert Gesundheit, Integration besonders auch für Kinder und Jugendliche. Für die Sportlerinnen und Sportler selbst ist Olympia ein riesiger Ansporn, für Schwimmen und Leichtathletik trainieren sie lange im voraus. 

Die internationalen Wettkämpfe wären auch ein wichtiger Impuls, das öffentliche Verkehrssystem endlich besser auszubauen und in Infrastruktur und Sportanlagen zu investieren.
Vor allem: Der olympische Gedanke steht für Völkerfreundschaft, Respekt, Fair-Play und für internationalen Zusammenhalt, die wir gerade in der heutigen Zeit befördern müssen – ganz im Gegensatz zu dem Rassismus und der Spaltung der AfD, die sich schon über einige farbige Fußballspieler in der Nationalmannschaft aufregt … 

„Die Aussicht, die Jugend der Welt in Gelsenkirchen zu treffen, ist toll – wenn ich es denn noch erleben sollte – und darum stimme ich mit JA!“ brachte es eine Befragte auf den Punkt.
Es gibt berechtigte Kritiken und den Vorschlag, dass ein Forderungskatalog nötig ist: Die Gelsenkirchener müssen sich auch selbst ein Ticket leisten können, Freitickets für Bedürftige, barrierefreier Zugang, Gratifikation für Mitarbeiter bei Überstunden …

Ein Argument gegen die Bewerbung ist, dass Sporteinrichtungen mit den Geldern, die Gelsenkirchen aufbringen muss, verbessert werden könnten und die Sicherheitsmaßnahmen Summen verschlingen. Nicht einmal am Fernseher kann alles „verfolgt“ werden, wenn private Sender „Kasse“ machen. 

Es stimmt, dass die letzten olympischen Spiele ein Loch von 6,6 Milliarden € in die öffentlichen Kassen gerissen haben. Schulden, die ohnehin kaum noch zu überschauen sind – angesichts der unbegrenzten Aufrüstung und Militarisierung. 
Aber wir brauchen ja auch kein Olympia der Superlative, sondern der Völkerfreundschaft. Und dieses Olympia passt zum Ruhrgebiet!

Deshalb ruft AUF Gelsenkirchen dazu auf, beim Bürgerentscheid für Olympia mit Ja zu stimmen!