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Montagsdemonstranten protestieren gegen eiskalte Abzocke der ELE - her mit Strom und Wärme zum Fest!

Skandalös, unmenschlich und an Unbarmherzigkeit kaum zu überbieten findet viele Montagsdemonstranten den Vorgang der ELE, mitten im Winter einer Familie mit sieben Menschen den Saft abzudrehen. "Da stelle man sich vor, dass die ELE-Verantwortlichen sich an einen reich gedeckten Tisch im Warmen setzen, während sie dieser Familie gnadenlos und eiskalt das Nötigste und für unsere Verhältnisse Selbstverständliche entziehen. Jedes Weihnachtslied von Gnade und Barmherzigkeit soll ihnen auf den Lippen ersticken!", äußert empört die Pressesprecherin der Montagsdemo Gelsenkirchen, Martina Reichmann. Zahlreiche Anrufe der Bürgerbewegung gingen bei ihr ein, damit sich alle gemeinsam für Protest und Abhilfe in Windeseile stark machen. In diesem Sinne sendet die Bürgerbewegung solidarische Grüße an die betroffene Familie.

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Fünf Jahre Montagsdemo - rauschendes Fest für unsere Zukunft!

Montagsdemo GelsenkirchenDie Bahnhofstraße erlebte einen Glanzabend - rund 200 Teilnehmer und Passanten reihten sich begeistert ein in das 5. Jubiläum der Montagsdemonstration Gelsenkirchen am 3. August 2009 auf dem Platz der Montagsdemo ehemals Preuteplatz.. "Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Einkehr," sagt ein Sprichwort. Zahlreiche Rede- und Kulturbeiträge bewiesen, dass kämpfen und feiern für die Bürgerbewegung fest zusammen gehören.

Für die Zukunft ist die Montagsdemonstration gut aufgestellt, im Gegensatz zu den Urhebern von Hartz IV: Regierungen und ihre Repräsentanten, nicht zuletzt Peter Hartz, sind vollkommen gescheitert mit ihrer Politik, die Arbeitslosigkeit durch Verbilligung der Arbeit zu senken. Katastrophale Folge von Hartz IV und Agenda 2010 ist eine zunehmende Massenverarmung. 40 % aller Familien in Gelsenkirchen leben von einem Einkommen unter 1000 Euro, und das sehr häufig trotz Vollzeitarbeit. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen sind die Verlierer dieser Politik, ihnen fehlen Ausbildung, Arbeit und Existenzgrundlage. Jüngstes Beispiel: Von ihren Ferienjobs dürfen Jugendliche gerade 100 Euro behalten, mit dem Rest haften sie für die Misere ihrer von Hartz IV betroffenen Familie. Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich?!

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5 Jahre Montagsdemonstration in Gelsenkirchen


Montagsdemo Gelsenkirchen

03.08.2009

Am Montag, dem 3. August 2009 wird ab 17.00 Uhr auf dem Platz der
Montagsdemo (ehemals Preuteplatz) 5 Jahre Montagsdemonstration in Gelsenkirchen gefeiert.

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Montagsdemo - klein aber oho!


Montagsdemo Gelsenkirchen
Die Montagsdemo ist pünktlich zur Stelle, auch wenn zur Zeit viele in Urlaub sind. Klein, spannend und mit vielseitigen Beiträge ließ sie sich auch vom drohenden Regen nicht aufhalten. Ein Vertrauensmann von Opel Bochum verdeutlichte die enge Verbindung der Montagsdemo zu den Arbeitern in den Betrieben. Er berichtete, dass den Kollegen die Auszahlung des Urlaubsgeldes verweigert wurde. Das vertößt gegen den Tarifvertrag und gültige Betriebsvereinbarungen. Ein Kollege brachte die Haltung vieler auf den Punkt: "Wir fordern das Urlaubsgeld sofort. Ansonsten werden wir kreative Möglichkeiten finden, es zu erkämpfen". In aktiven Mittagspausen beraten sie ihre Schritte, um gegen weiteren Verzicht und die Vernichtung von 2.000 Arbeitsplätzen in Bochum zu protestieren. Die Unterstützung der Montagsdemo haben sie!

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zur 245. Gelsenkirchener Montagsdemo

Bei strahlendem Sommerwetter führte am Montag, den 22. Juni die 245. Montagsdemo durch die Gelsenkirchener Innenstadt. Im Mittelpunkt der Reden und Diskussionen am offenen Mikrofon stand die Situation in verschiedenen Betrieben, wo wie z. B. bei der Essener Widia Massenentlassungen durchgeführt werden. Solidarisch erklärte sich die Montagsdemo gegen die Kündigung einer kämpferischen Vertrauensfrau in dem gleichen Betrieb, die auf der Offenen Liste der MLPD zur Bundestagswahl kandidiert. Über den Streik der Erzieherinnen , der nun in die siebte Woche geht, berichteten aus erster Hand aktive Gewerkschafterinnen. Die Forderung nach einem Gesundheitstarifvertrag und der Aufwertung der gesellschaftlich wichtigen Erziehungsaufgabe unserer Kinder fand die solidarische Unterstützung der Montagsdemo. Über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Haushalt der Stadt Gelsenkirchen berichtete Monika Gärtner-Engel, Oberbürgermeisterkandidatin von AUF Gelsenkirchen, dass nach neuesten Berechnungen 14 Millionen Steuereinnahmen fehlen werden. Diese Auswirkungen werden dann hauptsächlich bei der Kürzung sogenannter freiwilliger Leistungen der Kommune wie z. B. die Unterhaltung von Kinder - und Jugendfreizeiteinrichtungen zu spüren sein. Von wegen es sei nichts von der Weltwirtschaftskrise in Gelsenkirchen zu spüren.

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