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Frau Schröders "Fürsorge" für die kleinsten

Bundesministerin Schröder appellierte gestern theatralisch an Länder und Kommunen, ihren Verpflichtungen zum den Ausbau der Krippenplätze nachzukommen. Tatsächlich ist der Bedarf an einer qualifizierten Betreuung der Kinder unter 3 Jahren weit über die bisherigen Erwartungen hinaus gestiegen - neue Erhebungen sprechen von einem von 35% auf 42% angewachsenen Bedarf pro Jahrgang, wenn der Rechtsanspruch erfüllt werden soll. Sind das die fürsorglichen Worte aus dem Mund einer engagierten Ministe­rin? "

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Selektion schon in der Grundschule

„Kein einziges Migrantenkind in der katholischen Grundschule Don Bosco! Das zeigt, wie widersinnig das derzeitige Verfahren ist, das durch den Wegfall der Bezirksgrenzen für die Schulen auf die Spitze getrieben wird. Der für die Erstklässler wichtige Grundsatz „kurze Beine, kurze Wege“ zählt weniger als die Religionszugehörigkeit, Vielfalt zählt überhaupt nicht mehr, statt dessen werden Kinder von kleinauf nach Herkunft und Religionszugehörigkeit separiert“, kritisiert Anna Bartholomé, sachkundige Bürgerin im Bildungsausschuss für AUF-Gelsenkirchen und unterstreicht die Forderung nach Gemeinschaftsgrundschulen für alle Kinder.

„Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen möchten, können dies außerhalb der Schule und der Schulzeit tun – die Schulen sollten aber für alle da sein, zumal sie alle auch aus Steuergeldern finanziert werden.“

Anna Bartholomé

Selektive Veranstaltung

Wahlplakat6 Da lädt der Stadtjugendring zur Polit-Diskussion ein und beschränkt gleichzeitig die Diskussionspartner auf Vertreter der SPD, CDU, FDP und der Grünen, frei nach dem Motto: "Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich jetzt nicht mit Tatsachen". Was soll man davon halten?

"Es ist erstens eine Bevormundung der Jugend und somit auch ein deutliches Zeichen dafür, dass man Jugendliche nicht als eigenständig denkende Menschen wahrnimmt sondern als solche, die in eine bestimmte Richtung geleitet werden müssen. Zweitens ist es eine Wahlkampfmaßnahme für die etablierten Parteien und ihre jugendfeindliche Politik, denn die Parteien, die per Hartz IV-Gesetzgebung Schulbücher zu Luxusware degradiert haben und auch generell für eine völlig verquere Bildungspolitik stehen, dürfen reden.

Pressemitteilung zur Diskussionsveranstaltung des Stadtjugendringes

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Unmut ja - aber bitte an die richtige Adresse

Kinder "Ich kann mich noch gut an den Stress erinnern, als ich als berufstätige Mutter von drei Mädchen eine Lösung für eine geschlossene Kita finden musste. Daher kann ich mich in den Unmut der Eltern, die unter dem nun schon langen Streik der Erzieherinnen leiden, sehr gut hineinversetzen" erklärt Monika Gärtner-Engel, Ratsfrau für AUF-Gelsenkirchen, setzt aber hinzu:

"Die betroffenen Eltern sollten aber ihren Unmut an die richtige Adresse richten: nicht die Erzieherinnen oder die jeweilige Kita sind verantwortlich für die schlechten Arbeitsbedingungen. Auch sind sie nicht verantwortlich dafür, dass dieser Streik sich scheinbar endlos in die Länge zieht. Vielmehr sollten die Eltern ihre durchaus berechtigte Kritik an die kommunalen Arbeitgeber adressieren, die eine angemessene Lösung des Problems verweigern.

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Nicht bei den Kindern sparen!

"Bilden Sie sich fort, seien sie flexibel hört der Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit, ohne Ausbildung geht gar nichts hören - meist demotivierte - Hauptschüler von ihren Lehrern und Azubi-Anwärter müssen sich bei einem Vorstellungsgespräch sagen lassen sie können ja noch nicht einmal richtig rechnen.
Vor diesem Hintergrund ist es reine Ironie, dass Kitas zur Herstellung der Arbeitsbedingungen bestreikt werden müssen, die zur Frühförderung und somit für einen guten Start unserer Kinder ins Leben nötig sind" ärgert sich Monika Gärtner-Engel, Ratsfrau für AUF-Gelsenkirchen und fährt fort:

Pressemitteilung zum Kita-Streik

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