Aktuelles
Schönwetterbericht zu den Arbeitslosenzahlen
„So sehr ich mich über das schöne Sommerwetter freue, so wenig mag ich Schönwetterberichte über die Entwicklung am Arbeitsmarkt,“ kommentiert AUF-Stadtverordnete Monika Gärtner-Engel die aktuellen Berichte über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit. Das angebliche Jobwunder – sinkende Arbeitslosenzahlen mitten in der Weltwirtschaftskrise – gingen hauptsächlich auf die Ausdehnung der Teilzeitarbeit zurück und seien verbunden mit einer Explosion des Niedriglohnsektors. Verschleiernd wirke auch die verdeckte Arbeitslosigkeit durch Menschen, die in Weiterbildung-/Trainingsmaßnahmen sind, ebenso neue statistische Vorgaben, dass Menschen im Moment ihrer Überführung zu privaten Vermittlern nicht mehr als arbeitslos in der Statistik auftauchen.
Kritisch müsse in diesem Zusammenhang auch auf die geplanten Umverteilungsmaßnahmen der Bundesregierung hingewiesen werden, die Qualifikationsmaßnahmen der Bundesanstalt drastisch einschränken wolle.
Die wichtigste Forderung, so AUF Gelsenkirchen, besteht nach wie vor in dem Erhalt und der Schaffung neuer Vollzeitarbeitsstellen mit ausreichender Bezahlung. Stattdessen vernichte die Stadt weiterhin Arbeitsplätze wie durch das Haushaltssicherungskonzept, nach dem jede zweite frei werdende Stelle bei der Stadt nicht mehr besetzt werden soll.
Mit freundlichen Grüßen,
Monika Gärtner-Engel
... und die Angestellten lässt man ins Haushaltsloch blicken!
Das „Dilemma“ des OB zu den Tarifverhandlungen sieht Monika Gärtner-Engel, Stadträtin für AUF-Gelsenkirchen, durch die Realismus–und–Beschäftigten-Brille:„Wenn Herr Baranowski eine 5%ige Lohnerhöhung von 1,2 Mio Euro ausrechnet, hat er dabei nur die Sichtweise des „Arbeitgebers“ und nicht der Beschäftigten – sprich: den Reallohnabbau der letzten Jahre - berücksichtigt. In den letzten 10 Jahren stiegen die Tarife gerade mal um 17%. Immer wieder erreichten uns Klagen über personellen Engpässe und Unterbezahlung, letztendlich auch zu den Auswirkungen derselben auf den Bürger. Durch den letzten Tarifvertrag im öffentlichen Dienst hat sich die Situation sogar noch verschärft, weil Neubeschäftigte viel weniger verdienen als Altbeschäftigte.
Weiterlesen: ... und die Angestellten lässt man ins Haushaltsloch blicken!
Solidaritätsresolution für die Opel-Kolleginnen und Kollegen der Jahreshauptversammlung des kommunalen Personenwahlbündnisses AUF Gelsenkirchen am 7.11.09
Vor wenigen Tage machte GM seine Entscheidung bekannt, dramatische Angriffe auf die Opel¬arbeiter in Europa zu starten. Geplant sind bis zu drei Werksschließungen - davon eine in Bochum. Schon vorab wurden die Opelaner bestohlen - um Tariflöhne, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gebracht.In Gelsenkirchen wohnen Hunderte von Opelanerinnen und Opelanern, bei Zulieferern wie TRW sind ebenfalls viele Arbeitsplätze bedroht.
Opel soll es nicht so gehen wie Nokia, AEG, BenQ, Vaillant, Hertie oder Mannesmann, Agfa, Grohe und anderen!
Der Kampf geht weiter
Monatelang wurde um Opel gefeilscht wie auf einem orientalischen Basar, überraschend sieht nun GM in der Marke doch noch Profitmöglichkeiten.„Das betrifft nicht nur ca. 800 Gelsenkirchener Opelaner sondern auch die Zulieferer wie TRW in Schalke und Betriebe im ganzen Ruhrgebiet. Dieser Hickhack zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit, dass Zugeständnisse oder Verzicht der Belegschaft überhaupt nichts bringen; egal mit und bei welchem Investor. Seitens der SPD wurde im Rat gar Anfang Oktober verkündet, Kämpfe, Streiks und Proteste während laufenden Verhandlungen seien „kontraproduktiv“. Wie weit ist Opel denn mit Gesprächen und Verhandlungen gekommen? Sie stehen dort, wo sie sich bereits vor Monaten einmal befunden haben“ meint Monika Gärtner-Engel, Ratsfrau für AUF-Gelsenkirchen und erklärt abschließend:
AUF zum Arbeitsplatzabbau bei TRW
Liebe Kolleginnen und Kollegen,wir vom überparteilichen Wahlbündnis „AUF Gelsenkirchen“ erklären uns solidarisch mit eurem Kampf gegen die Bedrohung von 200 Arbeitsplätzen bei TRW, gegen den Abbau von Löhnen, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen.
weiterlesen












