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Aktuelles

Wahl des Integrationsrates

Am 07.02.10 finden die Wahlen zum Integrationsrat statt.

 „Wir sind stolz darauf, für AUF-Gelsenkirchen mit einer international besetzten Liste zu kandidieren, auf der Namen aus Italien, dem Libanon, der Türkei, dem Iran und aus Griechenland zu finden sind. Wir wollen gemeinsam über Ländergrenzen hinweg für eine lebenswerte Zukunft vor allem für unsere Kinder und Jugend kämpfen; diese Liste ist in ihrer Besetzung also auch Programm. Darüber hinaus werden wir ein 10-Punkte-Programm herausgeben und einen lebendigen, kämpferischen (Straßen-)Wahlkampf führen“, kündigt Wilma Mittelbach an, bisher Beirätin von AUF Gelsenkirchen im Integrationsrat.

Wilma Mittelbach

Fristverlängerung für Flüchtlinge gefordert


Auf Initiative von Wilma Mittelbach hat sich der Integrationsrat einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Frist für Flüchtlinge mit einem „Aufenthaltsrecht auf Probe“ über den 31.12.09 hinaus verlängert wird. Bis dahin müssen Flüchtlinge eine „volle Erwerbstätigkeit“ nachweisen, andernfalls fallen sie in den Zustand „geduldet“ zurück und sind in dem Fall von Abschiebung bedroht.

„Die Fristverlängerung ist geboten, weil es in Folge der Weltwirtschaftskrise fast unmöglich erscheint, durch Erwerbstätigkeit für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen, so wie es das Gesetz vorschreibt. Der Stadtrat wird aufgefordert, in diesem Sinn tätig zu werden. In Gelsenkirchen sind insgesamt 971 Menschen – die meisten aus Ex-Jugoslawien - betroffen, von denen bis jetzt lediglich 144 eine Arbeitsstelle haben“, erklärt Frau Mittelbach, Beirätin im Integrationsrat für AUF-Gelsenkirchen.

Wilma Mittelbach

MRSA – Ideen von AUF umgesetzt

Am 17.08.09 wurde von der Stadt Gelsenkirchen die Netzwerkgründung „GEmeinsam gegen MRSA“ bekannt gegeben.

„Es geschehen merkwürdige Dinge:
Noch 2007 erhielt ich auf eine Anfrage die Auskunft vom Gesundheitsdezernat, „es gibt keine überdurchschnittlichen Probleme mit multiresistenten Keimen in Gelsenkirchen!“ obwohl sich die dramatischen Auswirkungen bereits in Krankenhäusern und Pflegeheimen voll abzeichnete. Im März 2008 hat die Fraktion Die Linke/AUF Gelsenkirchen beantragt, in die städtische Haushaltsplanung die Planung und Koordinierung gesundheitsfördernder Maßnahmen zum Schutz vor MRSA aufzunehmen. Diese Anregung wurde - wenn auch nicht finanziell gefördert - so doch erfreulicherweise in die Gesundheitskonferenz der Stadt aufgenommen. Wenn gut wird, was lange währt, darf man auf den Erfolg des Netzwerks bauen.
Heute schreiben sich die Vertreter der Stadt, die damals keinen Handlungsbedarf sahen, die Gründung des Netzwerkes gegen MRSA auf die eigenen Fahnen“ wundert sich Martina Reichmann, sachkundige Bürgerin für AUF-Gelsenkirchen im Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz und berufstätige Krankenschwester, und fährt fort:

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Übergewicht - weil das Geld fehlt


Mangelernährung bei Kindern„Überschuldung ist ein wesentlicher Faktor für Fettleibigkeit“, arbeiteten jetzt Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz heraus. Die Folgen von Arbeitslosigkeit und Zahlungsunfähigkeit wirken auf Gesundheit und Gewicht: gesunde Lebensmittel sind zu teuer, Wissen über gesunde Ernährung wird zu wenig vermittelt, überschuldete Menschen leiden unter der psychisch und sozial belastenden Situation.

"Stellt man die Tatsache in Rechnung, dass in Gelsenkirchen 40 % der Familien von einem Einkommen unter 1000 Euro leben müssen, zeigt das den großen Handlungsbedarf. 45.000 Menschen bzw. Familien sind in unserer Stadt überschuldet. Die Weltwirtschaftskrise wird sich auch in gesundheitlicher Hinsicht auf die privaten Haushalte auswirken. Darüber hinaus weisen Erwerbsloseninitiativen darauf hin, dass eine gesunde Ernährung für einen Hartz IV-Bezieher unmöglich ist, denn der Tagessatz für Nahrung von 3,94€ ist zu niedrig. Auch hier muss die Politik abhelfen " so Martina Reichmann, sachkundige Bürgerin für AUF/ Die Linke im Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Download der Presseerklärung zum Thema Mangelernährung und Armut

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Pressemitteilung zur Reaktion von Heinberg "CDU ärgert sich über AUF-Kritik" // WAZ 22.7.09

Schon erstaunlich, wie Herr Heinberg über die Aktivitäten anderer Mitglieder im Integrationsrat urteilen kann, wenn er selbst in den letzten beiden Jahren gar nicht mehr anwesend war!
Ich verweise auf meine Initiativen als Beirätin von AUF Gelsenkirchen zum gemeinsamen Protest gegen Aktivitäten von pro GE und pro NRW, an verschiedene Anfragen zur Situation von Flüchtlingen in Gelsenkirchen und Initiativen zur Durchsetzung des Bleiberechts, an der Begrüßung der Einrichtung von Familienzentren in Gelsenkirchen, die aber ihrem Anspruch nicht gerecht werden können, wenn sie personell besser ausgestattet werden usw.
Getroffene Hunde bellen - sogar im Urlaub!

Wilma Mittelbach
Beirätin von AUF Gelsenkirchen im Integrationsrat
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