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Hochwasser, Kanalnetz und Klimaänderung

Nicht nur klimabedingt - und auch nicht schicksalhaft - sind die immer häufiger auftretenden Überflutungen von ganzen Straßenzügen. Diese Meinung der Anwohner der Hartmann- und Gottfriedstraße wird auch von Dr. W. Mast, sachkundiger Bürger von AUF im Umweltausschuss geteilt.

Angesichts von extremen Verwüstungen in Kellern und Erdgeschossen, dem     hohen Grundwasserspiegel und der zusätzlichen Gefährdung durch eine Schutzmauer bestehe die Interessensgemeinschaft zurecht darauf, dass die Situation vor Ort von Gelsenkanal und den Verantwortlichen der Verwaltung überprüft wird, um Abhilfe zu schaffen.

Darüber hinaus will AUF die generellen Folgen und Konsequenzen von Klimazerstörung und häufigen Wetterextremen für unsere Stadt zum Thema im nächsten Umweltausschuss machen. Auch die Klimapolitik der Kommunen müsse mehr als Symbolpolitik sein.

Mit freundlichem Gruß

Dr. W. Mast

BP verantwortlich für katastrophale Umweltzerstörung – im Kleinen und im Großen

AUF Gelsenkirchen lehnte es bereits 2008 ab, ein 80 ha großes Naturschutzgebiet für die sogenannte „Norderweiterung“ an die BP abzugeben. Es ginge um Arbeitsplätze (die aber dadurch gar nicht gesichert wurden), so ein Anliegen eines Großkonzerns dürfe nicht abgelehnt werden usw. musste AUF sich für seine konsequente und kritische Haltung im Rat anhören.

Jetzt steht BP als Verursacher der Katastrophe im Golf von Mexiko – als am 26.04. eine ihrer Öl-Plattformen explodierte – im Focus der Öffentlichkeit. 800.000 Liter Öl fließen täglich ins Meer! BP ist wenn, dann nur unter größten Problemen in der Lage, das Bohrloch zu verschließen. Ein Sicherheitsventil, das 500.000 US- Dollar kostet, wurde „eingespart“.

„Anders als Obama, der - nachdem er er selbst auf Druck der Öl-Multis die Auflagen für die Beschränkungen der Ölförderung in den Küstengewässern aufgehoben hatte – jetzt die Verantwortlichen zur Rechenschaft ruft, fordert AUF von Anfang an: Rettet die Umwelt vor der Profitgier“ so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen.


Mit freundlichen Grüßen


Monika Gärtner-Engel

Kritik am Luftreinhalteplan

In seiner Kritik am Luftreinhalteplan bestätigt sieht sich Dr. Mast, AUF-Gelsenkirchen, durch den ersten Zwischenbericht des NRW-Umweltministeriums. Erfolge der Umweltzonen – ein Alibiprojekt ohne wesentlichen Nutzen - seien nicht nachweisbar und auch nicht zu erwarten.
Die entscheidenden Fragen – die Verminderung von ultrafeinen Stäuben und die Reduzierung von Klima-zerstörenden Gasen - kommen in dem Bericht überhaupt nicht vor. Damit fehlen auch Impulse für einen nachhaltigen ökologischen Umbau im Ruhrgebiet, mit dem auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Willi Mast

Zur ersten Evaluation der Luftreinhaltepläne (LRP) in NRW

  • Insgesamt ist es sehr zu begrüßen, dass es mit der vorliegenden ersten Evaluation des LRP in NRW erstmals flächendeckend möglich ist, zwei Leitsubstanzen (NOx und Feinstaub PM10) der Luftverschmutzung mit Gesundheitsdaten zu korrelieren. Die Bedeutung von Luftschadstoffen für Krankheitsanfälligkeit und vorzeitige Mortalität ist durch zahlreich internationale Studien hinreichend belegt. Sie wird bereits anhand einer Zahl von 60 000 vorzeitiger Todesfälle in der BRD – allein auf Grund von Dieselabgasen! – deutlich.

  • In der vorliegenden Studie der Landesregierung wird ein weiteres Mal deutlich, dass insbesondere im Ruhrgebiet nur ein kleiner Teil der Schadstoffe (ca. 10 %) und auch bei NOx (ca. 30%) aus verkehrsbedingten Emissionen stammt. Das bestätigt die Kritik von Umweltverbänden (und auch AUF im Umweltausschuss) an der gesamten Konzeption des LRP NRW: Verbindliche Vorgaben zur Verminderung der industriellen Emissionen fehlen. Und statt struktureller Veränderungen zur Reduzierung des Individualverkehrs und des Güterverkehrs, insbesondere im Ruhrgebiet, wird mit der Einrichtung von Umweltzonen ein teures und weitgehend nutzloses Alibi-Projekt gestartet. Durch schärfere Abgasnormen des TÜV hätte man das einfacher haben können.

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Umweltpolitik wird groß geschrieben - Highlight in Horst

Wahlplakat5 Am 27. und 28. Juni findet in der Gesamtschule Gelsenkirchen-Horst der Umweltpolitische Ratschlag statt. Unter anderem waren Willi Mast, Vertreter im Umweltausschuss für AUF-Gelsenkirchen, Dieter Grünwald und Monika Gärtner-Engel aktiv daran beteiligt, den Umweltratschlag nach Gelsenkirchen zu holen.

"Wir sind stolz darauf, dass ein solches umweltpolitisches Highlight hier bei uns stattfindet. Gelsenkirchen hat intensive Auseinandersetzungen erlebt um die Norderweiterung von BP, die Feinstaubproblematik und die Mogelpackung Umweltzonen, die geplante Arbeitsplatzvernichtung bei den Energieriesen E.ON und BP, sowie die Wasservergiftung mit PFT. Die Brisanz der Themen zeigt, dass Umweltpolitik nicht nur die globale Zukunft des Planeten berührt, sondern bereits vor der Gelsenkirchener Haustür anfängt" erklärt Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete für AUF-Gelsenkirchen.

Pressemitteilung zum Umweltratschlag

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