Antrag zur Stützmauer Hartmannstrasse: Der Antrag des Bürgervereins Rotthausen weist auf den unhaltbaren Zustand hin, dass die Stützmauer Hartmannstrasse seit Jahren mit einem Bauzaun abgesperrt wird, obwohl sich immer wieder Steine aus dem Mauerwerk lösen und bereits vor 2 Jahren eine Lösung des Problems zugesagt wurde. Laut Verwaltung liegt das Problem in der Insolvenz des Grundeigentümers – die Firma ist inzwischen gelöscht und es gibt auch keinen Insolvenzverwalter mehr. Die Sanierung würde die Stadt ca. 400 000 kosten. Eine Einsturzgefahr bestünde aber nach einer erfolgten Kernbohrung nicht.

Es ging zunächst um die Klageandrohung von K. Brandt gegen den Bezirksbürgermeister. Formal ging es um Fehler der Verwaltung bei der zunächst angestrebten Benennung des E. Käsemann-Parks. Im Kern ging es K. Brandt wohl mehr um eine inhaltliche Diskussion über die Bedeutung von Pf. Käsemann. AUF hatte bei früherer Gelegenheit als einzige Kraft in der BV inhaltlich positiv dazu Stellung genommen. Aus meiner Sicht ist die Klageandrohung aber die falsche Methode.

Bericht Emschergenossenschaft: Abwasserkanal am Schwarzbach (vom Mechtenberg bis Schwarzmühlenstrasse): Die Sanierungsmaßnahme – im Rahmen der Renaturierung des gesamten Emschergebiets – wird in den nächsten beiden Jahren fertig gestellt.

Baumaßnahmen an der Wiehagenschule und der GS Hohenfriedberger Str. -einstimmig

Straßenbenennung im Gebiet „Südlich Almastrasse“: Soll jetzt an der Luthenberg heißen. Dem Vorschlag von AUF, sie nach Elisabeth Käsemann zu benennen, wurde nicht gefolgt, wegen angeblicher Einwände des Evangelischen Kirchenkreises und von Angehörigen von E.K.

Zunächst ging es um zwei Einwohneranträge von Klaus Brandt:

  1. Dahlbuschpark als Erinnerungsort: Hier geht es um ein altes Nazi-Denkmal von 1937 im Dahlbuschpark, von der Dahlbusch AG damals in Auftrag gegeeben: „Sie - die gefallenen Bergleute aus dem 1. Weltkrieg - starben für Deutschland“.Nur das Hakenkreuz war entfernt worden. Dieses Denkmal wurde vor Jahren aus dem ehemaligen Zechengelände hierher verlagert. Ohne Kritik an dem Inhalt - “die Form der Präsentation sein dadurch gebrochen“. Kein Wort und kein Denkmal erinnert bisher an die Opfer unter den ca. 1500 Zwangsarbeitern, die in Rotthausen gearbeitet haben – und auch kein Hinweis beim Denkmal auf dem Rotthauser Friedhof für die insgesamt 35 Opfer des schweren Zechenunglücks auf Dahlbusch 1943, wo allein 19 von ihnen umkamen. (Insgesamt arbeiteten ca. 40 000 Zwangsarbeiter in GE unter brutalsten Bedingungen, ca. 3500 fanden eine frühen Tod).