Trotz Ausschluss: AUF Gelsenkirchen nahm am Rosenmontagszug in Erle teil und grüßte die Gäste der Ehrentribüne -

Was macht Gerd Schwenzfeier, der Vorsitztende des Gelsenkirchener Karnevalsvereins im Keller? Trauerarbeit. Weil er nicht lachen darf, über die politschen Motivwägen von AUF, wie über das nicht verwirklichte  Großbordell mit dem Motto "Gelsenkrichen, die Stadt er tausend Freier" . Politischer Humor im Karneval, nein, dass geht nicht!

- Doch das Beste kommt oft zum Schluss. Getreu diesem Motto war AUF Gelsenkirchen beim Rosenmontagsumzug am Ende des Zuges  doch vertreten und wie immer mit viel Freude unter den Närrinnen und Narren an der Cranger Strasse. Die mitreißende Straßenkehrertruppe wurde von den Jecken herzlich begrüßt, und manch eine(r) ließt sich auf ein Tänzchen mit ihnen ein. Gerne wurden die Kamelle von AUF genommen. Kopfschütteln darüber, als sie erfuhren, warum der traditionelle Wagen diesmal nicht dabei war ... Bei strahlender Sonne, mit wirbelnden Besen und einer schmissigen Choreografie fegte AUF das Verbot seiner Teilnahme am diesjährigen Umzug weg.Denn in humorloser Art hatte das Festkomitee Karneval GE die Teilnahme untersagt! Politische Parteien seien unerwünscht … „Wir lassen uns weder singen noch Fröhlichkeit so schnell verbieten und erst recht nicht, den Karneval mit Witz und Biss zu würzen“, so die ausgelassenen Karnevalisten von AUF, „viele beglückwünschten uns zu unserem Auftritt und dazu, dass wir uns nicht unterkriegen lassen. Bettler, König, Edelmann – Karneval ist für jedermann, war das offizielle Motto. Jawohl, da simmer dabei! HelAUF!"