Eine vollkommen richtige Entscheidung von Stefanie Blom und Björn Schwiderowski sich nicht für dieses Grundstück am Westfalenplatz 5 in der Resser Mark zu entscheiden. Das „Traumgrundstück“ hätte sich auf Dauer schnell zu einem „Alptraum“ entwickeln können. Das dann noch mit dem Preis seitens der Stadt runter gegangen wird klingt für mich so wie „Hauptsache weg mit dem Problemgrundstück“. Das Gelände muss „gründlich“ auf Kosten der Verursacher saniert werden. Und dann noch diese Aussage: „Dass das Grundwasser durch wasserlösliche PAK verunreinigt sein könnte, kann Ruppel zwar nicht völlig ausschließen, hält es jedoch für „eher unwahrscheinlich.“ Was bedeutet das für die Anwohner in der näheren Umgebung und deren Grundstücke, dem nahegelegenen Kinderspielplatz, unserem Trinkwasser? In Gelsenkirchen gibt es da so einige Grundstücke (z.B. ehemaliges Kokerei-Gelände in GE - Hassel), die ich äußerst bedenklich finde. Auch wenn angeblich „Grenzwerte“ eingehalten werden, bedeutet selbst das eine permanente Belastung der Umwelt, der Menschen, des Nervensystems mit gesundheitsschädlichen Stoffen. Das ist unverantwortlich, widerspricht der Fürsorgepflicht und darf auch nicht hingenommen werden.

Eckehard Osimitsch

Bogestra 507Der VRR erhöht zum 1. April 2016 (leider kein Aprilscherz!) den Preis für das Sozialticket innerhalb von vier Monaten zum zweiten Mal - gegenüber Dezember 2015 um 12% auf 34,75€. Die SPD Gelsenkirchen, die mit Axel Barton im Aufsichtsrat des VRR sitzt, begrüßte dass die Gründe für die Erhöhung, die alternativlos seien, vom VRR im Ausschuß für Arbeit und Soziales am 9. März 2016 erklärt wurden und schmetterte mal wieder jede Kritik an Hartz IV, das im Regelsatz nur 25,45€ für Verkehr/Mobilität vorsieht, ab. Eine "gigantische" Erhöhung um ganze 31 Cent, während der Preis des Sozialtickets um 3,85€ steigt. Gegenüber dem Regelsatz fehlen 9,30€, die die Hartz IV-Bezieher aufbringen müssen, indem sie in anderen Bereichen weniger ausgeben.

(Bericht aus dem Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz vom 10.3.2016, Dagmar Brettschneider)

hospital 423751 640Das war gemeinsamer Tenor über alle Parteien hinweg. Der Krankenhausrahmenplan der Landesregierung sieht einen weiteren Abbau von Krankenhausbetten vor, eigentlich sollte er in 2016 schon umgesetzt sein. Aber die Wirklichkeit widerspricht vehement den Planungen, referierte Herr Herdt von der Ärztekammer Westfalen - Lippe. In Gelsenkirchen liegt die Auslastung der Betten schon bei 86,2%( im NRW Durchschnitt bei 76,1%). Das heißt für die Gelsenkirchener: es kann passieren, das ein Rettungswagen von einem Krankenhaus zum andern geschickt wird, z.B. wenn in der Leitstelle noch ein freies Bett gemeldet wurde, aber schon während der Meldung durch eine notwendige Akutaufnahme aus der Ambulanz belegt wird.

Ich stelle hiermit einen Dringlichkeitsantrag für die Ausschusssitzung Gesundheit und Verbraucherschutz am 28.1.2016.
Betrifft: Krankenhausbedarfsplan
Aktuell wurde heute in der Tageszeitung (WAZ) von der Bedrohung der Urologischen Betten bzw. der Schließung der Station vom Bergmannsheil - Buer berichtet. Das würde eine sehr erhebliche Verschlechterung von hunderten bisher behandelten Patienten bedeuten, vor allem im Stadtnorden. Zur Diskussion steht weiterer Bettenabbau in Gelsenkirchener Krankenhaus , wie aus dem Artikel zu erfahren ist. Das sollte im Ausschuss unbedingt diskutiert werden im Sinne vom Erhalt aller stationären Betten.

Mit freundlichen Grüßen ,
Dagmar Brettschneider

Gelsenkirchen Bergmannsheil Buer

AUF stellte zum Gesundheitsausschuss am 28.1.16 einen Dringlichkeitsantrag zur Tagesordnung- gegen Bettenabbau an Krankenhäusern- hier: Urologie Betten im Bergmannsheil.

Hintergrund ist der Krankenhausrahmenplan der Landesregierung, der einen Bettenabbau in NRW von 9 % an Krankenhäusern vorsieht. In Gelsenkirchen/Bottrop und Gladbeck wollen die Krankenkassen insgesamt 111 Klinikbetten streichen. Frau Welge informierte, dass schon jetzt 86.2% Bettenauslastung in Gelsenkirchen besteht - enorm hoch und riskant, weil eine Bettenauslastung von über 90% einen Anstieg der Todesfälle wegen geringerer Möglichkeit einer guten Versorgung mit sich bringt. Diese hohe Arbeitsbelastung kann jeder im Gesundheitswesen Beschäftigte nur bestätigen! Und nicht nur das die stationäre Versorgung sich enorm verschlechtern würde – es bedeutet auch erneut ein Abbau von Arbeits- und Ausbildungsplätzen!
Einstimmig beschloss der Gesundheitsausschuss sich gegen den Bettenabbau auszuspprechen, hier speziell in der Urologie.