"Eine Sonderratssitzung kostet jede Menge unnötig Zeit und Geld! Wieso wird der neue Stadtbaurat nicht auf der bevorstehenden Ratssitzung gewählt?", so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete für AUF Gelsenkirchen. Perplex zeigt sich die Stadtverordnete auch angesichts der Tatsache, dass die Stadtverordneten kurz vor knapp mit der Vorab-Pressemitteilung und kurzer Info der Oberbürgermeisters am 5.9.2014 über das Ergebnis der Findungskommission informiert werden.

WAZ berichtet nur über DGB-Kundgebung - Gelsenkirchener Bündnis totgeschwiegen

Ein Leserbrief unserers Mitgliedes Anna Bartholomé: "Es ist gut, dass in Gelsenkirchen aus Anlass des Antikriegstags mehr Menschen auf die Straße gingen, als in den Vorjahren. Es ist gut, dass 100 Jahre nach Beginn des ersten und 75 Jahre nach Beginn des zweiten Weltkriegs nicht nur nach rückwärts geschaut wurde, sondern die aktuelle Bedrohung durch Kriegsherde in Syrien, im palästinensischen Gazastreifen, im Irak und in der  Ukraine Thema waren.

Der Antikriegstag am 1. September in Gelsenkirchen war ein voller Erfolg. Etwa einhundert Teilnehmer waren zur Kundgebung gekommen und schlossen sich nach der Veranstaltung dem Demonstationszug zum Kriegerdenkmal am Grillo Gymnasium an. Dort fand noch eine Aktion statt.  Folgende Mitveranstalter nahmen teil: Die Vereinigung der Verfolgen des Naziregimes, die Linke, die MLPD, AUF Gelsenkirchen, Frauenzentrum Courage, die Deutsche Kommunistische Partei, Mitglieder des Frauennetzwerkes und verschiedene Künstler sowie Freidenker.

Samstag, 9. August 18 Uhr, Couragezentrum Essen, Goldschmidtstraße 3/Ecke Engelbertstraße

Ein umstrittener, vorbehaltloser Dokumentarfilm von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde: Jugendliche aus Deutschland treffen Jugendliche aus Palästina und Israel um den Krieg in Nahost zu begreifen. Sie reisen gemeinsam durch das besetzte Westjordanland und durch Israel, treffen Betroffene beider Seiten und bekommen eine völlig andere Sicht auf die Dinge… "Der Staat Israel ist ein verwirklichter Traum", so der Holocaust-Überlebende Reuven Moskcovitz im Gespräch mit den Jugendlichen. "Tatsache aber ist, daß seine Fundamente nicht auf Liebe und Frieden gebaut sind.

Der israelische  Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, beurteilte die Proteste gegen Israel als antisemtisch und faschistisch, in einem Gastbeitrag der Frankfurter Rundschau vom 22.7.2014 unter dem Titel "Die unheilige Allianz". Er nannte besonders Gelsenkirchen.  AUF wandte sich gegen diese einseitige Sicht. Unser Mitglied Toni Lenz verfasste einen Leserbrief, den Frankfurter Rundschau und die WAZ in dieser Woche abdruckten.  Hier sein Wortlaut "... Über 700 Palästinenser sind inzwischen der Aggression des israelischen Militärs gegen die Bevölkerung im Gaza-Streifen zum Opfer gefallen - überwiegend Zivilisten,