Mehr als 300 Kollegen aus erzieherischen pädagogischen Berufen versammelten sich auf dem Heinrich- König Platz. Ver.di fordert für die rund 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst eine höhere Eingruppierung, die zu Einkommensverbesserungen von durchschnittlich zehn Prozent führen würde. Indirekt profitieren von einem Tarifergebnis mit den kommunalen Arbeitgebern auch die mehr als 500.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bei freien und kirchlichen Trägern.

Zum kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst gehören unter anderem Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen, Sozialpädagogen, Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung, Kinderpflegerinnen sowie Heilpädagogen. AUF unterstützt die Forderungen der Kollegen, denn sie tragen einen wesentlichen Teil Verantwortung für die Zukunft- Kindern und Jugendlichen. Statt Massenabfertigung in Kitas, Schulen und Jugendämtern muss eine individuelle pädagogische Hilfe möglich sein. Und mit einem Erzieher- Lohn kann keiner eine Familie ernähren. Die Entschlossenheit, die heute bei strahlendem Sonnenschein von den meist weiblichen Teilnehmern demonstriert wurde, wird bis zur Durchsetzung weiterhin nötig sein.