AUF Neujahrskarte 2018 web

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr 2017. AUF Gelsenkirchen wünscht freudige, schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage. AUF Gelsenkirchen wünscht auch für 2018 ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr, weiterhin anregende Zusammenarbeit, zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter und viele gemeinsame Erfolge bei den großen Herausforderungen dieser Zeit. Auf ein erfolgreiches gutes neues Jahr 2018!


 

Mast ist sachkundiger Einwohner von AUF Gelsenkirchen im Umweltausschuss.

willi mast web KopieDie Verbrennungsprozesse bei der Abfackelung sind alles andere als rückstandsfrei und unproblematisch. Im Gegenteil - es werden dabei zahlreiche Kohlenwasserstoffe frei, die die Umwelt und den Menschen belasten. Ohnehin gibt es immer wieder erhöhte Benzolaustritte aus der Raffinerie in Scholven, was die Anwohner zurecht beunruhigt. Auch um die Benzolemissionen zu senken, müssen Abfackelungen soweit wie möglich vermieden werden. Benzol ist krebserregend. Im Umfeld der BP wurden Monatsmittelwerte von bis zu 12 μg gemessen bei einem Jahresmittel-Grenzwert von 5 μg. Dabei ist bemerkenswert, dass die Messungen in der Umgebung der Anlage erst erfolgten, als der Druck aus der Bevölkerung zunahm. Weder das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen), geschweige denn die BP selbst hatten von sich aus die zum Teil drastisch erhöhten Benzolwerte bekannt gemacht. Soviel zum Thema hohe Gesprächs- und Informationsbereitschaft der BP!

AUF hatte schon seit Jahren die Einrichtung unabhängiger Meßstationen gefordert, wozu jede Initiative von den etablierten Parteien abgelehnt wurde.

Auch große Mengen von Feinstäuben werden bei chaotischen Verbrennungsprozessen dieser Art freigesetzt. Feinstäube können je nach Größe bis in unsere Lunge und sogar direkt ins Blut eindringen - und Krebs, Immunstörungen, Diabetes und vorzeitigen Herztod verursachen. Zahlreiche Studien beweisen: Das Risiko steigt in unmittelbarem Zusammenhang mit der Feinstaubkonzentration – und zwar bereits bei Werten unterhalb des EU-Grenzwertes von 20 ppm! Diese Stäube stammen nicht nur aus dem Verkehr, sondern zum größeren Teil aus Industrieanlagen („Hintergrundsbelastung“). Wenn unsere Stadt seit Jahren die Grenzwerte an der Kurt-Schumacher-Strasse nicht mehr einhalten kannn, dann besteht hier dringender Handlungsbedarf bezogen auf alle möglichen Emittenten in der Stadt.