Rauschendes internationales Fest der Kulturen
1.200 Besucherinnen und Besucher zählten die rundum zufriedenen Veranstalter des internationalen Kulturfestes am Samstag den 8. August in Gelsenkirchen-Horst. »162 Nationen leben in Gelsenkirchen. Heute haben sie gezeigt, was in ihnen steckt«, zieht Monika-Gärtner-Engel, Stadtverordnete und Oberbürgermeisterkandidatin von AUF Gelsenkirchen die Bilanz des Tages. Von asiatischen Kampfkünsten über russische Lieder, türkische und kurdische Folklore, arabische Spezialitäten, südkoreanische Gäste, peruanische Tänzer, Roma-Musik, iranische Speisen, orientalische Tänze und Thüringer Bratwürste, Inka-Kultur bis zu engagierten deutschen Gastgeber reichte die Palette in und um den Kultursaal Horster Mitte.
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Eine Begegnung der besonderen Art
Eine Begegnung der besonderen Art hatte Wilma Mittelbach, Direktkandidatin von AUF Gelsenkirchen in Altstadt-Nord/Schalke-Süd mit Frank Oehlert, Direktkandidat der CDU in Altstadt, am Rande der open-air-Diskussion am 21.8.09 in der Gelsenkirchener Innenstadt. Wilma berichtet: "Ich grüßte ihn und bot ihm eine AUF-Zeitung an. Frank Oehlert hielt mein Auftreten für eine „Unverschämtheit“, weil mein Beruf als Lehrerin und mein politisches Engagement für AUF Gelsenkirchen unvereinbar sei. Allein das sei schon ein Beweis, dass in diesem Staat etwas nicht stimme, wenn solche Leute wie ich im öffentlichen Dienst seien.
Ich entgegnete ihm, dass ich bisher immer davon ausgegangen sei, dass wir in einer bürgerlichen Demokratie leben, woraufhin er - offensichtlich den Berufsverboten nachtrauernd – offen meinte: „Demokratie ja, aber nicht für Sie!“ Er bezweifelte, dass ich meinen Beruf „gut und gerne ausübe“, weil das in seinen Augen gar nicht gehe bei meinem politischen Engagement. Er wird lernen müssen, dass ich gerade auch wegen meiner beruflichen Erfahrungen bei AUF Gelsenkirchen aktiv bin, da mir die Zukunft der Kinder und Jugendlichen besonders am Herzen liegt und dass solche Angriffe öffentlich gemacht werden und Solidarität hervorrufen!"
Birgit Jakobs erinnerte daran, dass es das politische Duckmäusertum der Beamten gewesen sei, die den Faschisten eine Massenbasis beschert hatten. Es sei also ein Markenzeichen von AUF-Gelsenkirchen, dass auch diejenigen, die im öffentlichen Dienst sind, sich kritisch zur bürgerfeindlichen Politik äußern anstatt mitzuschwimmen und so auf Beförderung und Posten zu hoffen.
Wilma Mittelbach
AUF Gelsenkirchen zur Kommunalwahl 2009
AUF geht mit vielen neuen Mitgliedern, Kompetenz und Zusammenhalt in die nächste Runde der Kommunalpolitik.Wir bedanken uns bei allen alten und neuen Mitgliedern und bei allen Helfern. Wir gratulieren Monika Gärtner-Engel den Sitz im Stadtrat und Willi Mast für den Sitz in der Bezirksvertretung Süd mit unser aller Verpflichtung, die beiden Einzelmandatsträger bei ihren Sitzungen zahlreich zu unterstützen.
Die CDU erhielt mit einem Stimmenverlust von 20% eine historische Wahlniederlage, ihr schlechtestes Wahlergebnis für ihren Kandidaten der West LB - Nörbert Mörs - der einen überheblichen Vertreter der Banken und Heuschrecken darstellte.
Die SPD ist mit 50,4 % im Stadtrat und 63,9 % Stimmen für OB Baranowski. der Wahlsieger und hat die absolute Mehrheit erreicht. Das Konzept de OB Baranowski als „Schwiegermutter Liebling“ ging auf. Das zeigte sich auch daran, das er als OB Kandidat mehr Stimmen erheilt als die SPD als Partei. Norbert Mörs als Kandidat war quasi Wahlwerbung für die SPD. Daher entschieden sich viele das kleinere Übel zu wählen. Mit ihrer absoluten Mehrheit und den 34 Sitzen im Rat. Ist die SPD die Hauptverantwortliche, die die drastischen Kürzungen gegen die Bevölkerung durchsetzen zu müssen. Das steht im Widerspruch zu den Versprechen der SPD und zu den Erwartungen der Wähler, die hofften, das kleinere Übel gewählt zu haben. Das die FDP erstmalig nach 20 Jahren wieder Fraktion wird hat vermutlich damit zu tun das zahlreiche CDU Wähler sich entschieden angesichts des Kandidaten lieber FDP zu wählen.
Die Grünen bekamen 6,4 % und verloren gegenüber 2004 0,4 %. Aufgrund ihrer parlamentarischen Arbeit in den letzten 5 Jahren haben sie ihre Rolle als Protest- und Umweltpartei in Gelsenkirchen verspielt. Aber auch hier hat mit der Wahl ein Generationswechsel stattgefunden, der Zusammenarbeit in Einzelfragen denkbar macht.
Die Linke Alternative wurde für ihre Schlammschlachten abgewählt und versinkt in der Bedeutungslosigkeit hat uns aber Stimmen gekostet.
Die Linke, Nachfolgerin der PDS, kam auf 5,5 %, in Stimmen gegenüber 3 % der PDS im Jahr 2004. Das entspricht in keiner Weise der von ihr geleisteten Arbeit. Die Linkspartei wurde in den Medien gegenüber AUF deutlich bevorzugt und als ”die linke Opposition” behandelt. ”Links wählen” heißt für zahlreiche Leute ”Linkspartei” wählen. Ihr Wahlziel von 10% +x hat sie jedoch deutlich verfehlt.
Einen großen Zuwachs erhielt die BIG mit 3,7 %, 3307 Stimmen und zwei Sitzen, die sich kurz vor der Kommunalwahl gründete und besonders unter Migranten enormen Zulauf erhielt. Auch sie hatten allerdings deutlich mehr erwartet. Sie erhielten die Stimmen aufgrund der Arroganz der Etablierten Parteien gegenüber den Migranten. Für AUF Gelsenkirchen heißt das Migrantenarbeit zu machen und Zusammenarbeit in Einzelfragen zu prüfen. Es ist empörend, dass ”Pro Gelsenkirchen” mit 3 Sitzen in Fraktionsstärke in den Rat einzieht und aus Steuergeldern ihre ultrareaktionäre Politik gefördert wird. Sie profilieren sich als Protestpartei gegen Linke und Moslems. Das ist ernst zu nehmen und erfordert weitere überzeugende Angriffe auf ihre ultrareaktionäre Politik. Die Stimmen für die rechten Parteien nahmen insgesamt aber um ein Viertel ab. 2004 erhielten Republikaner 3500 und die PBP 1100 Stimmen. 2009 erhielt Pro NRW 3500 Stimmen.
AUF Nord an der Seite der Annington-Mieter
Der Bezirk Nord von AUF Gelsenkirchen solidarisiert sich in einem Flugblatt mit dem Kampf der Annington-Mieter gegen überhöhte Nebenkostenabrechnungen. Insbesondere lädt der Bezirk alle Betroffenen ein, am Mittwoch, den 31. März um 17 Uhr in das Café-Time an der Ecke Bußmannstraße/Eppmannsweg zu kommen, um das weitere vorgehen zu beraten.
Flugblatt von AUF Nord März.pdfBedingungsloser Totalausstieg aus den Cross-Border-Leasing (CBL) Verträgen
Als Ergebnis eines „CBL-Gipfels“ am 22.3.2009 entstand eine Homepage mit einem Aufruf zum bedingungslosen Totalausstieg aus dem CBL-Verträgen auf Bundes- und Landesebene.
Der Aufruf bekam guten Zuspruch und wurde innerhalb von einem Jahr von zahlreichen CBL-Gegnern unterzeichnet. Die eigene Homepage dazu wurde inzwischen vorläufig gekündigt und AUF erklärte sich bereit, die Thematik, Aufruf etc. vorerst weiter auf der eigenen Homepage zu publizieren.
Den Aufruf mit seinen Unterzeichnern ist ab jetzt in Deutsch und Englisch hier auf unserer AUF-Homepage einzusehen.
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