"Menschliches Versagen" beim Spielplatzunfall - so einfach geht es nun auch nicht!
Dass die Stadt einen Fehler eingesteht und die Verantwortung übernimmt für den gravierenden Unfall des achtjährigen Kindes am letzten Wochenende auf dem Spielplatz im Nordsternpark ist zu begrüßen und war unumgänglich.Glücklicherweise hat Gerd Buckler, Betreuer der Jugend- und Kindermannschaft, die zur gleichen Zeit für die "Spiele ohne Grenzen" auf dem kommenden Pfingstjugendtreffen hier in Gelsenkirchen trainierte, sofort besonnen und helfend reagiert und alle notwendigen Maßnahmen unternommen. Sonst wäre womöglich noch Schlimmeres passiert. Ihm gebührt eigentlich ein besonderer Dank von der Stadt!
Nun jedoch einfach "menschliches Versagen" als Eingeständnis anzugeben und dass dies "im Haus Folgen haben wird" ... da macht es sich die Stadt dann doch zu einfach bzw. schiebt die Verantwortung offensichtlich alleine auf die ausführenden Mitarbeiter ab, findet Günter Wagner, Bezirksverordneter von AUF GE.
Pressemitteilung zum Spielplatz-Unfall im Nordsternpark
"Das riecht verdächtig nach Bauernopfer! Insgesamt machen die Gelsendienste Mitarbeiter mit einer - im Verhältnis zu den umfassenden Aufgaben - nicht gerade großen Mannschaft sehr gute Arbeit. Aber wie sieht das Umfeld aus: Gibt es etwa keine steigende Arbeitsverdichtung bei Gelsendienste? Keine erweiterten Aufgaben durch die Anleitung und Einbeziehung von 1-Euro-Jobbern?"
AUF wird in der Bezirksvertretung die umfassende gründliche Sachstandsberichterstattung einfordern, kündigt AUF-Bezirksverordneter Günter Wagner an und fordert eine gründliche und umfassende Prüfung über Verantwortlichkeiten und Bedingungen des Vorfalls.
Günter Wagner
















