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Proteste gegen Pro NRW - ein gelungener Tag!

Die faschistoide Gruppierung "Pro NRW" organisierte seit Freitag, den 26.3., in verschiedenen Ruhrgebiets-Städten Provokationen "gegen Moscheen". Es kamen meistens nur 20 bis 30 ihrer Anhänger. In jeder Stadt stellten sich Hunderte Gegendemonstranten entgegen. Seit vor zwei Jahren "Pro Köln" mit einem so genannten "Anti-Islamisierungskongress" in Köln provozieren wollte und die NPD im Februar europaweit zu einer Demonstration nach Dresden mobilisiert hat, ist bei immer mehr Antifaschisten die Überzeugung gereift, diesen Kräften nicht die Straße zu überlassen.


In Gelsenkirchen organisierten AUF Gelsenkirchen und Gelsenzentrum e.V. eine Protest-Kundgebung gegenüber dem Schloss-Horst. An dieser vielfältigen, ansprechenden Kundgebung nahmen verschiedene Organisationen wie MLPD, Courage, Rebell, Rotfüchse, VVN Mitglieder, viele Schüler der Gesamtschule Horst, viele Gewerkschafter und viele Menschen und vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund teil. Es war eine gelungene Kundgebung in Gelsenkirchen mit ca. 750 Teilnehmern, davon 250 dauernd. Neben zahlreichen Beiträgen und Solidaritätserklärungen gab es ein ansprechendes kulturelles Programm mit Liedern. Am offenen Mikrofon konnte jeder seine Meinung sagen, was von vielen genutzt wurde. Der Verein "Gelsenzentrum e.V." verlas die Namen der seit 1990 in Deutschland von Faschisten ermordeten 149 Menschen. Ingrid Remmers, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, berichtete über die erfolgreichen Blockaden in Dresden. "Ich möchte hier zur Einheit der Antifaschistischen Kräfte beitragen."

25 Schüler der Gesamtschule Horst beteiligten sich mit eigenen Plakaten. Ganze Gruppen von Migranten aus der Türkei, dem Libanon und Tunesien nahmen teil.

Von 13 Uhr bis 13.45 Uhr fand ein Solidaritätsumzug durch Horst statt mit 250 Teilnehmern. Viele Horster Bürger und Bürgerinnen waren auf der Straße und an den Fenstern und begrüßten den Umzug.

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