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Kommentar zur Debatte um das Schalker Lied

Guten Morgen liebe WAZ,
nach der morgendlichen WAZ Lektüre drängt es mich zu einem kleinen Kommentar zur Debatte um das Schalker Lied:

"Wir von AUF Gelsenkirchen sind bekanntlich immer zur Stelle im Einsatz gegen Rassismus und Respektlosigkeit, für gleiche Rechte und Solidarität.
Die jetzt los getretene Debatte um das Schalker Lied - das sicherlich nicht den Anspruch höherer Poesie erhebt - scheint uns aber eher geeignet, Vorbehalte zu schüren als abzubauen! Was soll an dem Text ehrenrührig sein? Mohammed lebte in den Jahren 570 - 632, wie soll er da von Fußball Ahnung gehabt haben? Dann wird ihm sogar noch positiv zugeschrieben, die blau-weiße Farbenpracht ausgedacht zu haben...
Kein Wunder, dass unsere türkischen Freunde das Lied genauso schmettern wie unsereins. So hat das Schalke-Feeling ('1000 Freunde, die zusammen stehen...') mehr an Gemeinsamkeit erzeugt als eine an den Haaren herbei gezogene (Sommerloch?) Debatte."

Mit freundlichen Grüssen
Monika Gärtner-Engel

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