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Die Maikundgebung und die "Geisterbaustelle"

Die diesjährige Maikundgebung wird ganz unter dem Einfluss der Weltwirtschaftskrise stehen, die Beiträge hierzu dürften daher interessant werden.
"Vor diesem Hintergrund halte ich es für besonders wichtig, gemeinsam, aktiv, kämpferisch und mit viel Frauenpower zu demonstrieren. Irritiert bin ich allerdings, dass dem DGB als Veranstalter der Demonstration der beantragte gewohnte und bewährte Versammlungsort am Musiktheater seitens der Stadt wohl abgelehnt wurde mit der Begründung, am Musiktheater befände sich eine Baustelle. Der DGB hat daraufhin den Treffpunkt für den Beginn der Demo auf den Bahnhofsvorplatz verlegt" wundert sich Monika Gärtner-Engel, Ratsfrau für AUF-Gelsenkirchen.
Ein einfaches Nachschauen habe aber ergeben, dass sich am traditionellen Sammelpunkt und Demoweg der früheren Jahre weit und breit keine Baustelle befinde.

Pressemitteilung zur Maikundgebung
"Wer von der Stadt hat diese Fehlinformationen gegeben und warum? Und warum hat der DGB bei diesem "Einkauf" noch nicht einmal "das Wechselgeld" nachgezählt, sprich: versucht unsere Traditionen zu erhalten? Wir von AUF-Gelsenkirchen möchten dies gerne nachholen. Daher rufen zusammen mit anderen mein Rats-Mitstreiter Gerd Labatzki und ich dazu auf, sich traditionell um 9:30 Uhr am Musiktheater zu treffen zur kämpferischen Auftaktkundgebung, um dann zusammen zum Bahnhofsvorplatz zu demonstrieren zwecks weiterem Marsch gemeinsam mit dem DGB. So können wir dann auch alle mitnehmen, die traditionell und versehentlich doch zum Musiktheater kommen" erklärt Gärtner-Engel abschließend und lädt damit alle interessierten Gelsenkirchener und Gelsenkirchenerinnen ein, sich anzuschließen.

Monika Gärtner-Engel
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