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Selektive Veranstaltung

Wahlplakat6 Da lädt der Stadtjugendring zur Polit-Diskussion ein und beschränkt gleichzeitig die Diskussionspartner auf Vertreter der SPD, CDU, FDP und der Grünen, frei nach dem Motto: "Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich jetzt nicht mit Tatsachen". Was soll man davon halten?

"Es ist erstens eine Bevormundung der Jugend und somit auch ein deutliches Zeichen dafür, dass man Jugendliche nicht als eigenständig denkende Menschen wahrnimmt sondern als solche, die in eine bestimmte Richtung geleitet werden müssen. Zweitens ist es eine Wahlkampfmaßnahme für die etablierten Parteien und ihre jugendfeindliche Politik, denn die Parteien, die per Hartz IV-Gesetzgebung Schulbücher zu Luxusware degradiert haben und auch generell für eine völlig verquere Bildungspolitik stehen, dürfen reden.

Pressemitteilung zur Diskussionsveranstaltung des Stadtjugendringes

Parteien, die Skandale aufgedeckt haben, auch außerhalb des Wahlkampfes engagiert und unbestechlich agieren und aktiv dem aufkommenden Rechtsextremismus begegnen, lässt man bei der Diskussion außen vor, wie zum Beispiel die OB-Kandidatin von AUF-Gelsenkirchen, Monika Gärtner-Engel. Ist das Angst vor einem ehrlichen Gespräch mit offenem Ausgang?
Geradezu anmaßend verhält sich die Verantwortliche, wenn sie gouvernantenhaft die Partei Die Linke - persönlich meinungsgefärbt - beurteilt und nicht einlädt. Ob der Dame bewusst ist, dass der Stadtjugendring von Steuergeldern finanziert wird und nicht von den etablierten Parteien?" kritisiert Birgit Jakobs, Vorstandssprecherin von AUF-Gelsenkirchen.

Birgit Jakobs
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