Protest, gar nicht moderat!
Eindeutige Kritik übt das Kommunalwahlbündnis AUF-Gelsenkirchen an der "flotten" Einigung des Oberbürgermeisters mit Münster. "Man bekommt fast Zweifel an der Echtheit der Krokodilstränen der etablierten Kommunalpolitiker über die von Seiten des Landes geforderten Erhöhungen. Sollte es Herrn Baranowski von vornherein gar nicht um die Wahrung der Elterninteressen, sondern nur um Profilierung gegen die Landesregierung gegangen sein?", fragt Manuela Reichmann, Vorstandssprecherin von AUF.
Manuela Reichmann zur schnellen Einigung des OB mit Münster.pdf
Wenn die Beiträge für Besserverdienende erhöht werden, berge das die Gefahr, dass diese zukünftig ihre Kinder privat betreuen lassen und Eltern mit sehr niedrigen Einkommen möglicherweise weitere finanzielle Defizite auffangen müssen. Fraglich sei auch, ob künftig überhaupt auffalle, wenn Kinder aufgrund der Erhöhung vom Kindergarten abgemeldet werden. In die Schmerzgrenze, bei der ein Beitrag von Eltern nicht mehr bezahlbar sei, müsse die Verwaltung sich erst einmal hineinversetzen, bemerkt die allein erziehende Mutter eines Sohnes abschließend.
















