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Aktuelles

Billige Diffamierung der Bandbreite

Die_Bandbreite_2Angesichts der aktuellen und nicht abreißenden Diskussion um den abgesagten Workshop erklärt die Stadtverordnete Monika Gärtner-Engel (AUF):

„Man kann sicher unterschiedlicher Meinung sein zur ,Bandbreite'. Für mich steht dabei als aktive Frauenpolitikerin die Kritik an ihrem vor Jahren gesungenen sexistischen Lied „Miesmuschel" im Mittelpunkt. Es wird von der Bandbreite inzwischen nicht mehr gesungen, was ich sehr begrüße.

Allerdings fände ich dazu eine selbstkritische Stellungnahme der ,Bandbreite' auch angezeigt, es reicht sicher nicht, die damalige Darbietung als ironischen Text zu rechtfertigen.

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Frau Schröders "Fürsorge" für die kleinsten

Bundesministerin Schröder appellierte gestern theatralisch an Länder und Kommunen, ihren Verpflichtungen zum den Ausbau der Krippenplätze nachzukommen. Tatsächlich ist der Bedarf an einer qualifizierten Betreuung der Kinder unter 3 Jahren weit über die bisherigen Erwartungen hinaus gestiegen - neue Erhebungen sprechen von einem von 35% auf 42% angewachsenen Bedarf pro Jahrgang, wenn der Rechtsanspruch erfüllt werden soll. Sind das die fürsorglichen Worte aus dem Mund einer engagierten Ministe­rin? "

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Alles auf Anfang beim Schulentwicklungsplan?

Die ungelösten Probleme einer Regierungsbildung in Düsseldorf werfen ihre Schatten in die Gelsenkirchener Schullandschaft. Auf einmal hat es auch die SPD-Ratsfraktion nicht mehr so eilig, den von ihren Leuten vorgelegten Schulentwicklungsplan zu verabschieden.

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Selektion schon in der Grundschule

„Kein einziges Migrantenkind in der katholischen Grundschule Don Bosco! Das zeigt, wie widersinnig das derzeitige Verfahren ist, das durch den Wegfall der Bezirksgrenzen für die Schulen auf die Spitze getrieben wird. Der für die Erstklässler wichtige Grundsatz „kurze Beine, kurze Wege“ zählt weniger als die Religionszugehörigkeit, Vielfalt zählt überhaupt nicht mehr, statt dessen werden Kinder von kleinauf nach Herkunft und Religionszugehörigkeit separiert“, kritisiert Anna Bartholomé, sachkundige Bürgerin im Bildungsausschuss für AUF-Gelsenkirchen und unterstreicht die Forderung nach Gemeinschaftsgrundschulen für alle Kinder.

„Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen möchten, können dies außerhalb der Schule und der Schulzeit tun – die Schulen sollten aber für alle da sein, zumal sie alle auch aus Steuergeldern finanziert werden.“

Anna Bartholomé

Selektive Veranstaltung

Wahlplakat6 Da lädt der Stadtjugendring zur Polit-Diskussion ein und beschränkt gleichzeitig die Diskussionspartner auf Vertreter der SPD, CDU, FDP und der Grünen, frei nach dem Motto: "Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich jetzt nicht mit Tatsachen". Was soll man davon halten?

"Es ist erstens eine Bevormundung der Jugend und somit auch ein deutliches Zeichen dafür, dass man Jugendliche nicht als eigenständig denkende Menschen wahrnimmt sondern als solche, die in eine bestimmte Richtung geleitet werden müssen. Zweitens ist es eine Wahlkampfmaßnahme für die etablierten Parteien und ihre jugendfeindliche Politik, denn die Parteien, die per Hartz IV-Gesetzgebung Schulbücher zu Luxusware degradiert haben und auch generell für eine völlig verquere Bildungspolitik stehen, dürfen reden.

Pressemitteilung zur Diskussionsveranstaltung des Stadtjugendringes

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