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AUF in der Arbeit behindert

Wahlplakat3 Bestellt und nach Hause geschickt wurde im letzten Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz ein Vertreter der Stadtverwaltung, der über die Auswirkungen von Luftverunreinigungen auf die Gesundheit berichten wollte. Er fand kein Gehör, den meisten Mitgliedern war es zu lang, noch ein "Referat" über die SALIA-Studie zu hören. Für die jetzige Sitzung sollte eine Vorlage mit verschickt werden.
AUF interessierte diese Thematik aber sehr wohl, deshalb setzte sich Martina Reichmann, sachkundige Bürgerin, telefonisch mit dem Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Verbindung. "Informationen bekam ich keine, sondern erfuhr zu meiner großen Überraschung, er sei gehalten, keine Auskünfte zu geben, diese kämen per Vorlage schriftlich. Ich solle mich über die Studie per Internet informieren oder an den Ausschussvorsitzenden wenden. Ein weiterer Anruf im Referat Gesundheit bestätigte: keine Auskünfte mehr am Telefon, diese gäbe es erst zur nächsten Ausschusssitzung."

Pressemitteilung zur letzten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Verbraucherschutz
Nachdem Martina Reichmann nun die berüchtigten Unterlagen in ihren Händen hält, muss sie feststellen, dass eigentlich gar keinen Geheimhaltungsgrund zu erkennen ist, auch wenn die Ergebnisse der Studie ein hohes Gesundheitsrisiko aufzeigen!
Sie fragt sich: "Wer gibt solche Anweisungen von oben in der Stadtverwaltung? Will man nur vermeiden, dass Informationen an die Öffentlichkeit kommen? Fühlt man sich irritiert, wenn Dinge in der Zeitung stehen, die man lieber unter sich aushandeln will? Gilt diese Informationsbeschränkung für alle Rats- und Ausschussmitglieder? Ich bin empört über die Behinderung meiner Arbeit im Ausschuss!"
Demokratie lässt grüßen ...

Martina Reichmann
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