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Rücktritt reicht nicht

Wahlplakat1 Verwundert zeigt man sich bei AUF-Gelsenkirchen über die Berichterstattung zum Wittke-Rücktritt, der lt. WAZ nur noch "einfacher Landtagsabgeordneter" bleibt.

"9756,-€ erhält ein Abgeordneter im NRW-Landtag monatlich; das ist sehr viel Geld für jemanden, der nicht nur als Autofahrer, sondern auch in seinem Amt mehrfach gezeigt hat, dass geltendes Recht und Fürsorgepflicht dem Bürger gegenüber für ihn Nebensache ist" erklärt Günter Wagner, Vorstandssprecher von AUF-Gelsenkirchen, und erläutert dazu:
 "Ich erinnere an seine Amtszeit als OB Gelsenkirchens, in der die riskanten Spekulationsgeschäfte fielen, die mit Abschluss der Cross-Border-Leasing-Verträge ihren Höhepunkt erreichten. Im Hans-Sachs-Haus-Skandal trägt er mit die Verantwortung dafür, dass Millionen am Rat vorbei in die Taschen des Investors flossen. Ich verweise auf seinen rechtswidrigen Eingriff beim Verkauf der Horster Mitte an die MLPD.

Pressemitteilung zum Rücktritt von O. Wittke
Für die finanziellen Verluste, die er verursacht hat, wurde er bis heute (noch) nicht zur Rechenschaft gezogen. So wie AUF-Gelsenkirchen von Anfang an aus fachlichen Gründen gegen seine Berufung als Minister votiert hat, so reicht uns heute dieser Rücktritt nicht aus. In einer Zeit, in der gute Facharbeiter unverschuldet von 345,-€ Alg2 leben müssen, sind 9756,-€ für einen Abgeordneten, der sich in jeder Hinsicht als inkompetent erwiesen hat, entschieden zuviel!"

Günter Wagner
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