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Chancengleichheit als Landkarte

Frauenpolitik Auf der Internetseite www.gender-index.de können die Bürger nun schnell und einfach nachschauen, wie es speziell in ihrer Stadt um die Gleichstellung der Frauen bestellt ist.
Für Gelsenkirchen hat das einmal AUF-Stadtverordnete Monika-Gärtner-Engel gemacht:

"Sofort fällt die Diskrepanz von Ausbildung und späterer Beschäftigung ins Auge, denn Mädchen und Frauen sind in puncto Ausbildung besser gestellt als die Männer. Bezeichnenderweise haben sie von diesem Vorteil nichts, denn sie arbeiten seltener in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen, die Anzahl der geringfügig Beschäftigten ist bei den Frauen fast doppelt so hoch wie bei den Männern " erläutert Gärtner-Engel und fährt fort:

Pressemitteilung zum Gender-Index
"Die Gelsenkirchenerinnen haben weniger Geld in der Tasche, sei es beim Verdienst oder später bei der Rente. Durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden aber die Männer häufiger gefördert. Ganz mau sieht es in der politischen Landschaft Gelsenkirchens aus, die Frauen sind dort hoffnungslos unterbesetzt. Lustig ist der Schlusspunkt der Auflistung, der Oberbürgermeister; hier steht es 0,0 zu 0,2 zu Ungunsten der Frauen. Vielleicht sollte man genau hier einmal mit Veränderungen ansetzen, damit es dann allen Frauen in Gelsenkirchen besser geht ".
Fazit: die Hälfte des (Gelsenkirchener) Himmels müssen sich die Frauen erst noch erobern. Aber: wir arbeiten dran!

Monika Gärtner-Engel
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