AUF ist aktiv » Bergbau » Keine vorzeitige Zechenstilllegung trotz geplatzter „Kohlevereinbarung“

Keine vorzeitige Zechenstilllegung trotz geplatzter „Kohlevereinbarung“

Auf keinen Fall akzeptiert werden kann die vorzeitige Schließung der Kohlezechen ab 2014. Das ist die Meinung von Gerd Buckler der Bewegung „Kumpel für AUF“. Die Stilllegung bedeute die Vernichtung von 27.000 Arbeitsplätze im Bergbau und insgesamt ca. 100.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze weniger für den Ruhrpott. Ohne Ersatzarbeitsplätze dürfe kein einziger Arbeitsplatz kampflos aufgegeben werden.

Zu fragen sei, warum die Ruhrkohle, die Regierung und Politiker den Kumpels überhaupt eine sozialverträgliche Schließung bis 2018 zugesagt haben – obwohl sie genau wussten, dass nach einer EU-Verordnung ab Dezember 2010 keine Kohlesubventionen mehr möglich sind. Das sei eine bewusste Täuschung.

Dass Bergleute etwas bewegen können und auch die Unterstützung der Bevölkerung haben,  hätten sie bereits beim siebentägigen Streik 1997 bewiesen. Sie können sich in ihrem Kampf der vollen Unterstützung von AUF sicher sein, so Willi Mast, AUF-Vorstandssprecher.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Berichterstattung

i.A. Manuela Reichmann

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail