Arbeitsplatzvernichtung bei TRW
Mit großer Sorge beobachtet AUF-Gelsenkirchen die große Gefahr von drastischer Arbeitsplatzvernichtung bei TRW."Fatale Erinnerung an ben-q und Nokia werden wach. Auch dort war die Belegschaft zu massiven Zugeständnissen genötigt - und später wurden doch massiv Arbeitsplätze abgebaut und schließlich die Werke geschlossen", erinnert Monika Gärtner- Engel, Statdverordnete von AUF.
Nachdem der Haustarifvertrag bei TRW bereits fast 15% Lohnabbau zugestand, wurden trotz vertraglich zugesichertem Verzicht auf Arbeitsplatzabbau bereits 40 - 45 Arbeitsplätze abgebaut. (derzeit lt Homepage 725 Arbeitsplätze).
Die arbeitsmarktpolitischen Folgen der Weltwirtschaftskrise rollen an - und TRW könnte ein bedrohlicher Anfang zu sein in den drohenden Massnahmen gegen Arbeitsplätze und / oder Entlohnung der Beschäftigten.
AUF bedauert sehr, dass der Rat der Stadt mehrheitlich (mit den Stimmen von SPD und Grünen) den Antrag von AUF abschmetterte, heute im Rat darüber zu diskutieren. Schon bei Vaillant und Küppersbusch hatte es sich der Rat (u.a. auf Vorschlag von AUF) zur guten Gewohnheit gemacht, klar gegen drohende Arbeitsplatzvernichtung Stellung zu nehmen.
"Sollte die Beschäftigung mit Küppersbusch nur im Umfeld von Wahlkämpfen interessant gewesen sein, während jetzt die Interessen der Beschäftigten ausgerechnet bei der SPD auf taube Ohren stossen", fragt Gerd Labatzki (AUF StV) und Betriebsrat bei Küppersbusch.
AUF erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten.
Monika Gärtner-Engel
PS: Frech war die Behauptung von SPD StV Majewski im Rat, AUF hätte mit dem BR nicht über den TOP gesprochen und von dort wäre das als kontraproduktiv angesehen worden. Es wurde DREIMAL gesprochen und von kontraproduktiver Einschätzung war kein Mal die Rede!
















